Vredener Gast kommt mit Euphorie an die Berkel

Handball-Landesliga

In Panik verfallen sie beim TV Vreden noch nicht. Doch nach zwei Niederlagen zum Ligastart wäre ein Erfolg im Heimspiel gegen den TV Kattenvenne wichtig, um richtig in der Saison anzukommen.

Vreden

, 27.09.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vredener Gast kommt mit Euphorie an die Berkel

Für Maximilian Wagener (M.) und den TV steht das zweite Heimspiel an. © Johannes Kratz

Die Vredener empfangen am Samstagabend (19.45 Uhr, Hamalandhalle) allerdings einen Gast, der mit viel Selbstvertrauen an die Berkel kommt. Beim ambitionierten TV Friesen Telgte schlug sich Aufsteiger Kattenvenne mit 29:30 achtbar, beim 26:22 gegen die SF Loxten II gelang zuletzt der erste Sieg in er neuen Klasse. „Bei Kattenvenne herrscht sicherlich noch Aufstiegseuphorie. Die Ergebnisse zeigen, dass die Truppe stark einzuschätzen ist“, sagt Vreden-Trainer Frank Steinkamp. Wie in den meisten Duellen in dieser Liga müsse sich der TVV strecken, um zu Punkten zu kommen.

An der Defensive gearbeitet

Steinkamp und sein Team hatten unter der Woche die 26:38-Pleite vom Samstag in Neuenkirchen aufzuarbeiten. „Die Abwehr war im Training klar der Schwerpunkt, wir haben am Feintuning gearbeitet und verschiedene Systeme eingeübt“, verrät der Trainer. Wichtig sei es vor allem, dass sich seine Sieben – anders als in den ersten zwei Partien – am Samstag keine Auszeiten leiste, die das Spiel mit entschieden. „Wir haben auch letzte Saison schon gesehen, dass so was in dieser Liga sofort bestraft wird“, sagt Steinkamp. Der Trainer kann personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Torwart Max Ramerseder ist privat verhindert, eventuell werde sich für ihn ein Keeper der zweiten Mannschaft auf die Bank setzen. Ansonsten sind alle Mann einsatzbereit.

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