Vredener Titelrennen ohne Klein-Günnewick – der Ex-Käpitän hat sich ausgeklinkt

mlzFußball: Westfalenliga

Im Heimspiel gegen Theesen ist der Sprung an die Spitze möglich. Ein wichtiger Spieler der vergangenen Jahre wird der SpVgg aber fehlen. Ob er irgendwann zurück kommt, ist offen.

Vreden

, 28.02.2020, 18:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das erste Heimspiel im neuen Jahr bestreitet die SpVgg Vreden am Sonntag. Im Duell mit dem VfL Theesen (15 Uhr, Kunstrasen Hamalandstadion) werden die Vredener Zuschauer ein Trikot nicht mehr zu sehen bekommen: das mit der Nummer 11 von Nico Klein-Günnewick. Der ehemalige Kapitän des Westfalenligisten hat sich in der Winterpause ausgeklinkt.

„Ich hatte schon vor der Saison angekündigt, dass es bei mir aufgrund von Nachwuchs, Arbeit und Hausbau zeitlich knapp wird. In der Hinrunde hat das noch halbwegs geklappt, jetzt stelle ich den Fußball aber erst mal hintenan.“ Ob und wann er wieder einsteigen werde – insbesondere auf Westfalenliganiveau – lässt er noch offen. Vollstes Verständnis dafür hat Trainer Rob Reekers, auch wenn er den kurzfristigen Abgang im Kader „sehr schade“ findet: „Nico hilft der Mannschaft nicht nur mit seiner Erfahrung auf dem Platz, sondern auch als Typ.“

Gepflegter Westfalenligafußball

Ohne Klein-Günnewick bereitet sich der Tabellenzweite auf die Heimspielpremiere im Jahr 2020 vor. Der VfL Theesen spielte in den vergangenen Jahren immer gepflegten Westfalenligafußball. In diesem Jahr läuft es nicht ganz so rund – auch für Rob Reekers überraschend: „Die Mannschaft gehört für mich nicht auf Platz zehn.“ Insbesondere die Offensive mit Toptorjäger Marvin Höner (17 Tore) steche heraus, dagegen steht aber auch die anfälligste Defensive der Liga. Da scheint die bekannte Balance abhandengekommen zu sein. Und Reekers warnt aus einem weiteren Grund davor, den Gegner „unterschwellig zu unterschätzen“: „Wie wir selbst ist der VfL auswärts erfolgreicher – und zwar deutlich.“

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Die SpVgg werde gewiss nicht im Hurrastil starten, aber „aktiv agieren“ und „kontrolliert Druck“ ausüben. So wie beim 2:0 beim SC Roland, als sich die Mannschaft auch sehr stabil und effektiv zeigte. „Das hat sehr gut ausgesehen.“ Carlo Korthals kehrt auf die Bank zurück, einen Grund, die erste Elf zu ändern, sieht Reekers nicht.

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