Westfälischer Verband will neuen Wettbewerb etablieren

Tennis

Zum ersten Mal in der Geschichte des Westfälischen Tennisverbandes findet zwischen dem 20. Juli und 20. September 2020 der WTV-Vereinspokal statt.

von Jan-Henning Janowitz

Kreis

, 05.07.2020, 17:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der TV BW Stadtlohn, hier Frank Brockordt, hat zwei Teams für den neuen Pokalwettbewerb gemeldet.

Der TV BW Stadtlohn, hier Frank Brockordt, hat zwei Teams für den neuen Pokalwettbewerb gemeldet. © Michael Schley

Nach dem Vorbild anderer Landesverbände und auch anderer Sportarten soll der WTV-Pokal langfristig etabliert werden und zusätzliche Möglichkeiten des Tennis-Mannschaftssportes schaffen.

Eigentlich müsste angenommen werden, dass gerade die Corona-Saison nicht der optimale Zeitpunkt für die erste Auflage ist. Doch WTV-Vizepräsident Lutz Rethfeld sieht das anders und freut sich über großes Interesse. „Bislang haben sich schon 150 Mannschaften angemeldet. Das zeigt, dass zusätzlicher Bedarf trotz Corona da ist.“

Team besteht aus vier Spielern

Ein Team besteht beim WTV-Pokal aus vier Spielerinnen oder Spielern. Pro Begegnung, die flexibel unter der Woche an einem Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag ausgetragen werden können, stehen zwei Einzel und ein Doppel auf dem Programm, die allesamt gleichzeitig spielen. Der zeitliche Umfang wird demnach rund zwei Stunden betragen, am Ende erreicht das Siegerteam die nächste Runde. Gespielt wird in den Konkurrenzen Damen, Herren, Damen 50 und Herren 50, wobei je nach Spielstärke der Teams noch die jeweiligen LK-Klassen unterschieden werden. Für die Siegerteams winkt nicht nur ein großer Wanderpokal, sondern auch Sachpreise.

„Es kann gut sein, dass wir im kommenden Jahr noch mehr unterscheiden werden und zum Beispiel die Altersklassen 40 und 60 einführen. Außerdem sind auch Mixed-Teams wie in Holland denkbar“, gibt Rethfeld einen Ausblick.

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