Wüllens Trainer Uwe Stampfer: „Wir wussten alle, dass es schwer wird“

mlzFußball-Bezirksliga 11

Nach sechs Spieltagen findet sich Bezirksligist TuS Wüllen auf einem Abstiegsplatz wieder. Wir haben mit Trainer Uwe Stampfer über den Start und die Perspektiven gesprochen.

Wüllen

, 20.09.2019, 17:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bevor der TuS am Sonntag ab 15 Uhr Vorwärts Epe an der Friedmate begrüßt, haben wir den Wüllener Trainer Uwe Stampfer befragt.

Wie ist die Gemütslage bei Ihrem Team vor dem Heimspiel gegen Vorwärts Epe?
Eigentlich noch ganz gut, auch am Dienstag hat die Mannschaft wieder super trainiert. Allerdings drückt die aktuelle Personalsituation mit einigen Verletzten schon ein wenig auf die Stimmung. Es lief leider bisher noch nicht so, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Mit vier Punkten steht der TuS aktuell auf einem Abstiegsplatz. Was hat in den ersten Wochen gefehlt?
Also nach unserem Sieg in Vreden vor drei Wochen war ich eigentlich optimistisch, dass wir den Bock umgestoßen haben. Aber die Spiele danach haben gezeigt, dass doch eine gewisse Unsicherheit vorhanden ist. Das zeigt sich zum einen in den individuellen Fehlern und an den ausgelassenen eigenen Chancen. Beides hat uns in den letztes zwei Spielen gegen Reken und Billerbeck ein besseres Ergebnis gekostet.

Welche positiven Ansätze haben Sie bislang gesehen?
Auf jeden Fall die Trainingsbeteiligung und das Engagement der Spieler, das passt 100-prozentig. Wenn wir die Stimmung weiterhin hochhalten, werden wir auch wieder Spiele gewinnen.

Der Kader hat in dieser Saison einige Stammspieler verloren, die mit Spielern aus der Reserve und der Jugend ersetzt wurden. Haben Sie diesen Umbruch etwas unterschätzt?
Wir wussten alle vor der Saison, dass es schwer werden wird. Es konnte aber keiner damit rechnen, dass dann gleich in den ersten Wochen so viele Spieler ausfallen. Malte Tenhumberg hat in er Innenverteidigung noch kein einziges Spiel gemacht, Klaus Büning fehlte gesperrt, Christian Theuring verletzt. Letzte Woche hat sich nun auch noch Alexander Edel, unser Zielspieler im Sturm, verletzt und fehlt wahrscheinlich zehn Wochen. Grundsätzlich können aber alle in unserer Truppe gut kicken, die Trainingsleistung ist aber leider noch nicht so oft auf dem Platz zu sehen.

Wie wollen Sie Edels Ausfall gegen Epe kompensieren?
Da werde ich mich noch mal mit meinem Co-Trainer Klaus Büning besprechen. Thomas Schneider wäre eine Alternative, hat zuletzt aber zwei Wochen gefehlt. Auch Christian Theuring oder Leo Vortkamp wären Alternativen.

Wie schätzen Sie die Stärken und Schwächen des Gegners ein?
Ich habe mir die Eperaner eine Halbzeit bei ihrem Spiel gegen Dülmen angeschaut, da haben sie sehr defensiv agiert und wenig zugelassen. Ich denke aber, dass sie gegen uns anders auftreten werden, uns früh attackieren und versuchen, unsere Unsicherheit auszunutzen. Für uns geht es darum, die Ruhe zu bewahren, hinten stabil zu stehen und natürlich auch offensiv Akzente zu setzen.

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