Der SuS Oberaden ist am Wochenende nun unverhofft spielfrei. © Neumann
Handball

Corona macht den „Cobras“ einen Strich durch die Rechnung: Auftakt gegen ASV Senden fällt aus

Der erste Spieltag in der Verbandsliga steht an. Der SuS Oberaden wird am Wochenende aber nicht spielen: Corona macht dem SuS nun einen dicken Strich durch die Rechnung.

Update: Ernüchterung beim SuS Oberaden bereits vor dem Anpfiff zur neuen Handball-Verbandsligasaison. Der Auftakt beim ASV Senden wird aller Voraussicht nach nicht wie geplant am Sonntag stattfinden können. Schuld daran ist das Coronavirus.

„Der Trainer von Senden hat mich am Freitagnachmittag kontaktiert und mich darüber in Kenntnis gesetzt, dass fünf seiner Spieler einen positiven PCR-Test aufweisen“, berichtet Oberadens Trainer Mats-Yannick Roth. Der ASV habe laut Roth bereits die Staffelleitung informiert. „Die werden einen Antrag auf Spielverlegung stellen. Dem werden wir natürlich zustimmen“, so Roth weiter, der sein Team ebenfalls umgehend über die Neuigkeiten in Kenntnis setzte.

Alle Spieler des ASV Senden sind durchgeimpft

Roth erzählt, dass die fünf Sendener Spieler nun allesamt trotz vollständiger Impfung positiv auf Covid-19 getestet worden seien: „Bei Senden ist die gesamte Mannschaft durchgeimpft. Aber so wollen wir natürlich unter keinen Umständen spielen.“

Einen Nachholtermin gibt es bislang nicht. „Das ist noch komplett offen und wird sich erst in den nächsten Tagen entscheiden“, sagt Roth.

Fitnessstudio, Waldläufe, Grundlagentraining, Wurftraining, Zusammenspiel: Anhand dieser Schwerpunkte richteten die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden ihre Saisonvorbereitung aus, die auch in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pause recht lang geriet – und nun wegen des Ausfalls des Senden-Spiels noch um mindestens eine Woche verlängert wird.

„Wir haben es hinbekommen, trotz der schwierigen pandemischen Umstände und zahlreicher Abwerbeversuche anderer Vereine unsere Mannschaft zusammenzuhalten und sogar noch zu vergrößern. Das spricht eindeutig für den Charakter der Spieler und hat uns natürlich als Mannschaft neue Motivation verliehen“, meinte Oberadens Spielertrainer Mats-Yannick Roth.

SuS Oberaden tut sich noch schwer mit dem Torewerfen

Der August verlief mit seinen zahlreichen Testspielen weitestgehend zufriedenstellend, wobei Roth zuletzt immer noch einige Defizite ausgemacht hat: „Gegen manche Deckungsreihen tun wir uns noch ziemlich schwer mit dem Torewerfen. Wir sind aber insgesamt deutlich variabler aufgestellt als noch vor ein, zwei Jahren und wollen davon jetzt profitieren.“

SuS-Coach Mats-Yannick Roth sieht für sein Team in der Offensive noch Steigerungsbedarf. © Neumann © Neumann

Allzu ehrgeizige Saisonziele wollte der Coach der „Cobras“ aber nicht formulieren: „Es hat im Prinzip eineinhalb Jahre keinen regulären Meisterschaftsbetrieb gegeben. Einige Mannschaften bei uns in der Liga haben sich total verändert. Eine genau Prognose ist daher gar nicht möglich. Dass wir möglichst schnell möglichst viele Punkte holen wollen, ist doch klar.“

Zum Kader des SuS Oberaden gehören: Marvin Makus (TW), Mario Schäfer (TW) – Christian Meier, Yannick Leniger, Julian Mosch, Tim Dittrich, Till Stock, Stephan Schichler, Tim Fehring, Thomas Brannekämper, Mika Kurr, Lauris Hajduk, Fabian Lauber, Mats-Yannick Roth, Simon Rodefeld, Tim Holtmann, Bastian Herold (C)

Abgänge: Lukas Noe (Studium), Patrick Müller (Stand-By)

Zugänge: Tim Fehring (HaSpo Bayreuth), Mika Kurr (eigene Jugend)

Trainer: Mats-Yannick Roth (3. Saison)

Platzierung Saison 2019/2020: 9. Platz Verbandsliga

Saisonziel: gesicherter Klassenerhalt

Meisterschaftsfavoriten: keine Angabe

Auftaktprogramm: ASV Senden (A), PSV Recklinghausen (H), RSV Altenbögge (A)

Dies ist eine überarbeitete Version des Vorberichts zum Handballspiel des SuS Oberaden beim ASV Senden. Am Freitagnachmittag wurde bekannt, dass das für Sonntag angesetzte Spiel mit hoher Wahrscheinlichkeit ausfallen wird, da im Team des ASV Senden fünf Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden sein sollen.

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