Handball

Fehlstart und bittere Schlappe – Frauen des HC TuRa bleiben Schlusslicht

Bergkamens Handballerinnen warten auch nach dem vierten Oberliga-Spiel auf den ersten Sieg. In Bochum setzte es einen Rückschlag für das Team um Andre Brandt.
Andre Brandt und die Bergkamener Oberliga-Handballerinnen unterlagen klar in Bochum. © Michael Neumann

Mit einer bitteren Schlappe endete das Gastspiel der Handballdamen des Oberligisten HC TuRa Bergkamen beim ehemaligen Erstligisten Teutonia Riemke in Bochum. „Wir haben den Start wieder komplett verschlafen“, sagte TuRa-Coach Andre Brandt über das 21:37 (10:16).

Nach sieben Minuten nahm Brandt bereits beim Stand von 7:1 seine Auszeit. Doch eine Wende brachte dies schließlich auch nicht. Riemke blieb am Drücker, baute aber den Vorsprung zunächst nicht weiter aus. So ging es mit 16:10 in die Kabinen. „Wir wollten in der zweiten Halbzeit vieles besser machen, doch sind wir komplett überrannt worden“, so Brandt.

Die Bochumer Gastgeberinnen legten gleich einen 6:0-Lauf bis zum 22:10 hin. „Dann war natürlich alles vorbei. Es fehlte an allen Ecken und Enden vor allen Dingen spielerisch. Das war schon ein kollektiver Totalausfall. Keine hatte heute Normalform. Das war nicht oberligareif“, resümierte ein enttäuschter HCT-Trainer.

Riemke zog konsequent bis zum Schlusspfiff durch und sicherte sich zwei wichtige Zähler in dieser ausgeglichenen Oberliga-Staffel. Für Bergkamen bleibt mit 1:5 Punkten nur die Rote Laterne. In der Herbstpause will Brandt das Team wieder aufrichten und auf das enorm wichtige Spiel am 30. Oktober beim Lüner SV vorbereiten.

TuRa: Schöße, Montag –Weinert (1), Jaworski (5), Ritter (1), Sahage (2), Plotek (1), Knuf, Rohlf (2/2), Brühl (1), Bloeß (3), Saarbeck (1), Cramer (2), Kneller (2)

Strafminuten: 0 / 2

Torfolge: 7:1, 12:4, 12:8, 16:10 – 22:10, 26:12, 37:21

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