Leichtathletik

Finale verpasst: Julia Ritter verfolgt live WM-Drama

Julia Ritter aus Oberaden hat im amerikanischen Eugene das WM-Finale im Kugelstoßen leider verpasst. Dramatischer war das bei ihrer Mannschaftskollegin.
Julia Ritter aus Oberaden legte in Oregon sogleich mit dem ersten Stoß ihre beste Weite hin. © dpa

Julia Ritter aus Oberaden hat im amerikanischen Eugene das Finale der Weltmeisterschaften im Kugelstoßen verpasst. Das fand am Ende ohne deutsche Beteiligung statt.

Die 24-jährige Athletin des TV Wattenscheid wurde in Oregon 15. mit einer Weite von 18,22 Meter gleich mit dem ersten Stoß. „Danach habe ich mir einfach zu viel Druck gemacht und darunter hat die Technik gelitten“, erklärte Julia Ritter. „Ich bin dennoch einigermaßen zufrieden und freue mich jetzt auf die Europameisterschaft in München.“

Katharina Maisch scheitert knapp am Final-Einzug

Und wie Ritters Eltern in Oberaden vor dem Fernsehen bekam auch Julia Ritter live vor Ort das WM-Drama um ihre Teamkollegin Katharina Maisch mit, die als 13. mit 18,57 Metern am Finaleinzug scheiterte. Die identische Weite hatte auch die Schwedin Axelina Johansson hingelegt, die aber als Zwölfte den Einzug ins Finale feierte. Die Skandinavierin hatte die bessere zweitgrößte Weite erzielt und war weiter. Die Deutsche Meisterin Sara Gambetta musste ihren Start wegen einer Virusinfektion absagen.

Der Weltmeistertitel ging an die US-Amerikanerin Chase Ealey, die mit 20,49 Metern die Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Lijiao Gong (20,39m) aus China entthronte.

Die drei deutschen Kugelstoßerinnen starten als Nächstes bei der EM in München (11. bis 21. August). Julia Ritter bleibt zuversichtlich: „Die Erfahrung in den USA war unglaublich und ich bin glücklich, dass ich mitmachen durfte. Ich habe viel Feedback aus Deutschland bekommen, das gibt mit Mut für eine gute EM.“

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