Das Team sieht sich zwar nicht in der Pole-Position im Aufstiegskampf, trotzdem will die Mannschaft in der Spitzengruppe der Kreisliga A2 mitmischen. © Palschinski
Fußball

Gegner sollen ein mulmiges Gefühl bekommen: „Unbequeme“ Truppe will in die A-Ligaspitze

Ein Bergkamener Verein ist schon jetzt in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Vor allem im Angriff wurde personell nochmal mächtig aufgerüstet. Manchen Gegner könnte das beeindrucken.

Einen „Frühstart“ nach langer Corona-Pause legt jetzt ein Bergkamener Traditionsverein hin. Obwohl der Saisonstart erst für das letzte August-Wochenende terminiert ist, geht es für die ambitionierten Kreisliga-Kicker bereits jetzt wieder richtig zur Sache.

Bei TuRa Bergkamen sind noch viele Defizite da

„Wir haben jetzt fast zehn Monate nichts gemacht. Da merkt man schon, dass viele Defizite da sind“, erläutert Christopher Brügmann, Coach des FC TuRa Bergkamen, warum er seine Vorbereitungspläne nicht an den nun um zwei Wochen verschobenen Saisonstart angepasst hat. „Die Zeit kann jeder gut gebrauchen“, weiß der Kicker aus seiner aktiven Zeit noch sehr gut, worauf es ankommt.

Viel Zeit zum fit werden bleibt den TuRanern überdies nicht, denn schon am kommenden Wochenende steht mit einem Testspiel gegen den Bezirksligisten TSC Kamen ein erster „Situationsbericht“ an.

Viel Routine und noch mehr Offensivkraft im Kader

Hier werden dann wohl auch schon die insgesamt sieben Neulinge im Team der Bergkamener zum Einsatz kommen können. „Wir haben uns in der Offensive deutlich verstärkt“, macht der Sportliche Leiter Marc-Oliver Kraus klar. An der Spitze steht hier Pascal „Kalli“ Kupfer, der schon in den vergangenen Jahren seine Qualitäten bei verschiedenen Vereinen und auch in höheren Ligen unter Beweis gestellt hat.

TuRa-Coach Chris Brügmann (hinten links) mit den Neuzugängen in seiner Mannschaft. © Berkemeyer © Berkemeyer

„Mit Ahmet Keske haben wir zudem einen sehr erfahrenen Akteur dazubekommen, der unseren jungen Leuten sicher weiterhilft“, so Kraus. „Zudem ist der eh schon gute Kader in der Breite noch deutlich stärker geworden.“

Gegner sollen mit mulmigem Gefühl zum Nordberg fahren

Auf die Frage nach dem Saisonziel gehen die Bergkamener wie eh und je eher defensiver vor. „Wir wollen ein unangenehmer Gegner sein“, macht Brügmann klar. „Wer zum Nordberg kommt, der soll mit dem Gefühl anreisen, dass es hier für ihn nicht einfach wird.“

In Sachen Aufstiegskampf sieht Brügmann sein Team aber zumindest nicht in der Pole-Position. „Oberaden hat eine starke Truppe und kommuniziert das ja auch sehr offensiv, dass man höhere Sphären anstrebt“, so der Übungsleiter.

Wenn für TuRa am Ende der Saison 2021/22 ein Platz unter den besten fünf Mannschaften der Liga herausspringt, dürfte auch die Bergkamener Vorstandsriege um Präsident Horst-Günter „HG“ Siegmund zufrieden sein.

Neuzugänge TuRa Bergkamen: Pascal Kupfer (Kamener SC), Ahmet Keske (Rot-Weiß Unna), Deniz Akyol, Steven Schnura (beide FC Overberge), Arash Brelian (TuS Niederaden), Tamer Karaman (VfK Weddinghofen), Abdul Öden (VfL Kamen), Semi Öztürk (eigene Jugend)

Abgänge: Riccardo Meyer, Patrick Krucinski (eigene dritte Mannschaft)

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