Die heimischen Handballer im Kreis Hellweg müssen weiter auf ihren Saisonstart warten, der verschoben wurde. © dpa
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Handballkreis verschiebt trotz sinkender Corona-Zahlen den Saisonstart

Die Corona-Fallzahlen sinken und die Handballer sind heiß auf die Rückkehr in die Sporthallen. Trotzdem: Der Handballkreis Hellweg verschiebt den Start in die neue Saison.

Der Handballkreis Hellweg macht sich derzeit viele Gedanken über die Rückkehr in die Halle und hin zum geregelten Spielbetrieb. Eigens deshalb wurden jetzt die Aufsteiger der Corona-Saison am Grünen Tisch bestimmt. Einige Mannschaften laufen in der neuen Saison eine Etage höher auf. Aber: Der Saisonstart wurde verschoben.

Kreis-Chef Carsten Umbescheidt hat wieder einmal die Vereine ins Boot geholt, nachdem es während der jüngsten Vereinsvertretersitzung online zu Diskussionen kam. Im Mittelpunkt stand der Saisonstart: Einige wollten am 4./5. September festhalten, andere erst Mitte September beginnen, wieder andere gar erst einen Monat später.

Vereine sprechen sich mehrheitlich für den 2. Oktober aus

Der Handballkreis hat also wieder einmal kurzerhand eine Umfrage unter allen Klubs gemacht und über den Start abstimmen lassen. Jetzt herrscht Klarheit: Im Gegensatz zu den Juniorenhandballern, die am ersten September-Wochenende mit der Qualifikation beginne, geht es für die Damen und Herren erst am 2. Oktober los.

Die Jugendhandballer steigen am 3./4. September wieder in den Spielbetrieb ein. Die erwachsenen Handballer folgen im Handballkreis Hellweg erst einen Monat später.
Die Jugendhandballer steigen am 3./4. September wieder in den Spielbetrieb ein. Die erwachsenen Handballer folgen im Handballkreis Hellweg erst einen Monat später. © Archiv © Archiv

„Die Mehrheit der Vereine hat sich für den späteren Start ausgesprochen“, bestätigt Umbescheidt. Die Gründe liefert er gleich mit: „Zum jetzigen Zeitpunkt weiß niemand so genau, wann die Handballvereine bei sinkenden Inzidenzzahlen wieder in die Sporthallen dürfen – noch in den Ferien oder erst nach den Ferien?“

Verletzungsrisiko minimieren und Hygienekonzepte anpassen

Es geht konkret um die Länge der Vorbereitungszeit. Das Verletzungsrisiko für die Spielerinnen und Spieler soll so zum einen minimiert werden. Zum anderen benötigen die Klubs Zeit, um ihre Hygienekonzepte dem dann aktuellen Stand anzupassen. Deshalb fiel das Votum für den späteren Saisonstart.

Carsten Umbescheidt sieht im späteren Senioren-Start aber noch einen weiteren Vorteil: „Da die Junioren dann schon seit einem Monat im Einsatz sind, erhoffe ich mir dort aus hygienetechnischen und Abstandsgründen mehr Zeitpuffer und größere Pausen zwischen den Spielen, bevor die Senioren ab Oktober den Betrieb aufnehmen.“

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Thorsten Teimann

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