Mit neuem Sport-Chef zurück zum Erfolg. Der HC TuRa Bergkamen muss möglichst rasch mit den Herren und den Damen die Kurze kriegen. © Neumann
Handball

HC TuRa Bergkamen stellt neuen Sportlichen Leiter vor – er ist ein alter Bekannter

Der HC TuRa Bergkamen muss sportlich die Kurve kriegen. Deshalb wurde ein neuer Sport-Chef installiert. Der spielte für den Verein bereits zu Erstliga-Zeiten.

Der HC TuRa Bergkamen ist mehr schlecht als recht in die neue Oberliga-Saison gestartet. Die Handballerinnen verfügen nach drei Spielen gerade einmal über einen Zähler und stehen am Ende der Vorrunde. Nicht wesentlich besser stehen die Herren da, die aber schon ein Spiel gewonnen haben. Mit einem neuen Sport-Chef will der Klub die Kurve kriegen.

In den vergangenen Wochen hat sich in personeller Hinsicht einiges am Friedrichsberg getan. Jörg Rode ist kein Damen-Trainer mehr, dafür ist Andre Brandt – er ist auch Trainer der Zweiten – eingesprungen. Thomas Rycharski ist wieder Trainer der Oberliga-Handballer. Dafür hat Ingo Wagner seinen Posten als Sportlicher Leiter zur Verfügung gestellt, trainiert nun den TV Werne.

Holger Schöße spielte lange für den HC TuRa Bergkamen

So viel Bewegung würde sich so manch ein TuRa-Fan auf dem Spielfeld wünschen. Damit der Verein auf allen Ebenen zurück zu alter Stärke findet, hat er jetzt einen neuen Sportlicher Leiter installiert – und der ist in der Handball-Szene bestens bekannt. Holger Schöße, selbst lange Zeit aktiver Handballer mit einer Vergangenheit beim HC TuRa, stellt sich der neuen Herausforderung.

Holger Schöße, selbst lange zeit aktiver Handballer, hat die Sportliche Leitung des HC TuRa Bergkamen übernommen. © Privat © Privat

„Ich habe meine Wurzeln ja im Verein und durfte sogar noch als 17-Jähriger mit TuRa in der 1. Liga auflaufen“, erklärt der mittlerweile 54-jährige Overberger. „Als Vorsitzender Heinz-Georg Webers bekannt gab, dass ein Sportlicher Leiter für den gesamten Verein gesucht werde, da kamen wir ins Gespräch. Es geht auch mir nur um den gesamten HCT.“

Verstärkung für die Oberliga-Herren in Sicht

Dabei weiß auch Schöße, dass es aktuell eher darum geht, die sportliche Situation zu verbessern, als in eine langfristige Planung einzusteigen. „Vielleicht tut sich in den nächsten Tagen etwas“, verspricht er sich schon einmal personelle Verstärkung für die erste Herren-Mannschaft. Nur soviel: Sohn und Ex-TuRaner Florian Schöße, der für den Zweitligisten ASV Hamm Westfalen aufläuft, ist es nicht.

„Ich habe auch schon mit den Handballerinnen gesprochen“, ergänzt Sportchef Schöße. Bei den Oberliga-Damen spielt immerhin auch seine Tochter Ira im Tor. Holger Schöße ist guter Dinge: „Die Stimmung bei den Damen ist super, die haben eine richtig gute Trainingsmotivation.“

Langfristiges Ziel sei es, den Verein enger zusammenzuschweißen. Vorstand, Herren, Damen und auch die Jugend müssen im ständigen Austausch sein. Ab November möchte der neue Sport-Chef dann in die konkrete Planung für die Spielzeit 21/22. Und er ist davon überzeugt: „Wenn wir ein gutes Umfeld stellen, werden auch dann wieder starke Mannschaften dazu gehören.“

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67er Jahrgang aus dem Herzen Westfalens. Lokaljournalist durch und durch, seit über 25 Jahren mit dem geschärften Blick auf das Sportgeschehen zwischen Lippe und Ruhr.
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Thorsten Teimann

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