Oberadens Spielertrainer Mats-Yannick Roth (hier am Ball) freut sich über dioe Rückkehr eines alten Weggefährten. © Neumann
Handball

SuS Oberaden landet Coup: Aufstiegsheld kommt zurück

Handball-Verbandsligist SuS Oberaden hat sich nochmals verstärkt. Ein Aufstiegsheld kehrt an den Römerberg zurück.

Handball-Verbandsligist SuS Oberaden hat eine besondere Personalie vermeldet. Nach drei Jahren Abstinenz wechselt ein einstiger Publikumsliebling und Aufstiegsheld zurück an den Römerberg.

Wie die „Cobras“ bekanntgaben, wird Tim Fehring in die laufende Vorbereitung der Oberadener einsteigen und fortan wieder das SuS-Trikot tragen. Der 27-Jährige hatte sich vor drei Jahren unmittelbar nach dem Oberliga-Aufstieg 2018 aus Bergkamen verabschiedet und sich studienbedingt dem Bayern-Ligisten Haspo Bayreuth angeschlossen. Auch dort spielte der Mittelmann sehr erfolgreich und feierte 2020 die Meisterschaft und den Aufstieg in die 3. Liga.

Mit Haspo Bayreuth auf hohem Niveau Handball gespielt

Im Gespräch mit unserer Sportredaktion berichtete Fehring von seinen Erfahrungen im Süden: „Ich konnte dort auf hohem Niveau in einer sehr jungen und ambitionierten Truppe spielen, die mich von Sekunde eins sehr gut aufgenommen und integriert hat. Dazu kommt, dass ich zwei sehr gute Trainer hatte, bei denen ich eine Menge lernen konnte.“ Aufgrund der Corona-Pandemie blieb Fehring ein Einsatz in der 3. Liga allerdings verwehrt.

Tim Fehring, hier im Match gegen LIT Tribe, kehrt zum SuS Oberaden zurück.
Tim Fehring, hier im Match gegen LIT Tribe, kehrt zum SuS Oberaden zurück. © Archiv © Archiv

Nach drei Jahren erfolgt nun die Rückkehr zu dem Verein, bei dem er viele Spielzeiten unter Ralf Weinberger und Alexandros Katsigiannis auf Linksaußen und Rückraum Mitte agiert hatte: „Mit dem SuS verbinde ich ein sehr familiäres Umfeld, einen guten Teamzusammenhalt und natürlich meine ersten und persönlich erfolgreichsten Jahre im Senioren-Handball“, erklärte er, was den Ausschlag für die Rückkehr zu den „Cobras“ gegeben hatte.

In bester Erinnerung ist den Oberadener Anhängern noch sein bis dato letztes Spiel im grün-weißen Dress, als Fehring mit 13 Toren im entscheidenden Relegationsspiel beim OSC Dortmund vor knapp drei Jahren großen Anteil am Oberliga-Aufstieg für seine Farben hatte. Er fügte an: „Da es mich beruflich jetzt wieder in die heimischen Gefilde verschlagen wird und ich trotzdem ambitionierten Handball spielen möchte, habe ich mich zur Rückkehr entschieden.“

Tim Fehring möchte mit dem SuS Oberaden eine solide Saison spielen

Sportlich hat Fehring bei den Oberadenern ambitionierte Ziele formuliert: „Ich denke, das Ziel sollte es sein, eine solide Saison zu spielen, natürlich möglichst früh nicht mehr nach unten schauen zu müssen und dann muss man im Laufe der Saison sehen, was noch möglich ist. Meine Eindrücke von den Jungs sind sehr positiv und alle haben Lust, endlich wieder Handball zu spielen und sind dementsprechend motiviert.“

Derzeit bereitet sich der SuS Oberaden noch mit Grundlagentraining auf die Rückkehr in die Handballhalle vor, die am kommenden Montag ansteht.

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