Niklas Domanski trägt in der neuen Spielzeit wieder das Trikot des HC TuRa Bergkamen. © Archiv
Handball

TuRa-Comebacker Domanski verrät, warum er nach nur einem Jahr nach Bergkamen zurückkehrt

Handball-Oberligist HC TuRa Bergkamen hat seit Oktober kein Spiel mehr bestritten und blickt dennoch voller Zuversicht der Zukunft entgegen – auch wegen Rückkehrer Niklas Domanski.

Schon lange herrscht bei HC TuRa Bergkamen sportlicher Stillstand: Seit Oktober hat der Handball-Oberligist kein Spiel mehr bestritten und blickt dennoch voller Zuversicht der Zukunft entgegen. Grund dafür ist vor allem, dass sich die Rot-Weißen, egal wann es dann weitergehen könnte, bereits namhaft für die kommende Saison verstärken konnten.

Neben Keeper Patrick Krömer (ASV Hamm II) und Linkshänder Hendrik Hoppe (VfL Eintracht Hagen II) kehren mit Leon Fülber und Niklas Domanski zwei altbekannte Größen vom Ligakonkurrenten TuS Bommern zurück an den Friedrichsberg. Die Gründe für das schnelle TuRa-Comeback verriet Domanski jetzt im Gespräch mit dieser Zeitung.

„Die Truppe ist auf jeden Fall stärker als vor einem Jahr, als Leon und ich gegangen sind. Ich traue der Mannschaft zu, dass sie in der Oberliga nicht mehr um jeden einzelnen Punkt im Abstiegskampf kämpfen muss. Klar, zunächst geht es um den Klassenerhalt. Aber ich glaube schon, dass wir mit dieser Mannschaft den Anschluss ans Mittelfeld finden können“, sieht der 25-Jährige eine vielversprechende sportliche Perspektive beim HC TuRa.

Für den TuS Bommern absolvierten sowohl er als auch Linkshänder Leon Fülber lediglich zwei Ligaspiele. Danach kam der Corona-bedingte Saisonabbruch und die Einstellung des Trainings- und Spielbetriebs.

Ohne noch einmal für den TuS Bommern, der erst 2019/2020 in die Oberliga aufgestiegen war, aufzulaufen, geht es zurück an den Friedrichsberg. „Die Zeit in Bommern hat mich schon weitergebracht, weil ich mal einen Tapetenwechsel hatte und mal andere Leute und andere Typen kennengelernt habe“, betonte Domanski, der sowohl im Rückraum Mitte als auch auf der Linksaußen-Position eingesetzt werden kann.

Unsichere Kadersituation bei Bommern ist ein Wechselgrund

Die Mannschaft aus Bommern sei zwar „auch eine super Truppe“ gewesen, steht nun aber vor einem schwerwiegenden personellen Aderlass. Neben der Möglichkeit, wieder für den HC TuRa Bergkamen zu spielen, sei die unsichere Kadersituation beim TuS Bommern der Hauptgrund für den Wechsel gewesen, erklärte Domanski weiter. Schon vor dem Abschied von Domanski und Fülber war nämlich klar, dass weitere Leistungsträger des Teams aus Witten den Verein aus verschiedenen Gründen verlassen oder zumindest deutlich kürzer treten würden.

Mit dem HCT will der Rückraumspieler, der 2019 den Aufstieg in die Oberliga feierte und bereits sieben Jahre im Verein aktiv war, sportlich den nächsten Schritt machen. „Lange Zeit war es ein großes Problem, dass wir keine Breite im Kader hatten. Wir haben viele Spiele hinten raus verloren, weil uns immer wieder einige Körner gefehlt hatten. Ich glaube, dass sich das um einiges bessern wird. Das Leistungsgefälle ist nicht mehr so groß und wir haben viel mehr Alternativen für unser Spiel“, blickt Domanski der kommenden Saison entgegen.

Diese könnte, wenn bis dahin die Coronavirus-Pandemie eingedämmt und wieder an einen Spielbetrieb gedacht werden kann, im Herbst dieses Jahres beginnen.

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