Gleich zehn Neuzugänge verzeichnet ein heimischer B-Kreisligist, der in der neuen Spielzeit den Sprung in die Kreisliga A realisieren möchte. © Günther Goldstein
Fußball

Zehn Neuzugänge in der Kreisliga B: „Das Ziel kann nur die Meisterschaft sein“

Ein B-Kreisligist rüstet mächtig auf: Zehn Neuzugänge rücken zum Team, das gerade einmal einen Abgang zu verzeichnen hat. Das Ziel ist damit klar vorgegeben.

Bereits zehn Neuzugänge konnte ein Verein aus der jetzigen Kreisliga B (2) schon dingfest machen, wodurch viele den Favoriten auf die Meisterschaften bereits ausgemacht haben. Diese Rolle nehmen die Kicker dankend an und positionieren sich deutlich: Klar wolle man aufsteigen, das müsse mit diesem Kader das Ziel sein, heißt es aus den Reihen des Klubs.

Mit Thomas Orfanidis, Florian Hans, Marcel Möller, Gianluca Kösling und Lukas Goetz wechselt die Hälfte der „Neuen“ beim TuS Niederaden vom Lokalrivalen Preußen Lünen an die Kreisstraße. Komplettiert werden die Neuzugänge durch Manuel Linz und Florin Bittner vom BV Brambauer II, Steven Koczy und Marco kowohl von BW Alstedde sowie Fabian Kowalski vom VfB Lünen.

Nur Arash Brelian verlässt den Klub zum FC TuRa Bergkamen

Lediglich Arash Brelian wird den TuS in Richtung FC TuRa Bergkamen verlassen. Alle anderen Akteure haben bereits für die kommende Spielzeit zugesagt. Damit hat Niederadens Trainer Amel Mesic nun gut 30 Spieler im Kader.

Trainer Amel Mesic (links) peilt mit dem TuS Niederaden die Rückkehr in die Kreisliga A an.
Trainer Amel Mesic (links) peilt mit dem TuS Niederaden die Rückkehr in die Kreisliga A an. © Günther Goldstein © Günther Goldstein

„Die brauchen wir auch, um unsere Ziele zu erreichen. Die Mannschaft ist qualitativ und quantitativ deutlich besser aufgestellt, sodass unser Ziel nur die Meisterschaft sein kann“, setzt Mesic gleich ein klares Zeichen, wo die Reise hingehen soll.

„Wir brennen darauf, dass es endlich losgeht.“

Amel Mesic, TuS Niederaden

Schon in der abgebrochenen Corona-Saison sah Mesic sein Team auf einem guten Weg. Lediglich die Partie gegen Massen II ging mit 1:3 verloren, ansonsten blieb der TuS ungeschlagen. „Ich denke, dass wir schon in dieser Saison eine mehr als gute Rolle gespielt haben. Die Niederlage gegen Massen war absolut unnötig. Wir hatten ein gute Truppe, sodass ich diese Saison gerne zu Ende gespielt hätte. Das war aus verständlichen Gründen nicht möglich, jetzt brennen wir aber darauf, dass es endlich losgeht und wir uns alle kennenlernen können“, blickt Mesic optimistisch auf die kommenden Wochen.

Viel kennenlernen müssen sich die Neuen allerdings nicht, schließlich haben einige eine Niederadener Vergangenheit und kehren nun nach einigen Gastspielen zum TuS zurück.

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