21:27 - Aus für TuS trotz guter Leistung

Handball-Kreispokal

Der TuS Ickern hat den Einzug ins Endspiel des Handball-Kreispokals verpasst. Beim 21:27 gegen den klassenhöheren SV Westerholt bot der Landesligist allerdings eine ansprechende Leistung.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jörg Laumann

, 14.04.2011, 22:52 Uhr / Lesedauer: 2 min

Danach leisteten sich die Schützlinge von Trainer Stephan Pade jedoch ihre schwächste Phase in dieser Partie. Die Ickerner leisteten sich nun zu viele technische Fehler. „Das darf gerade gegen einen klassenhöheren Gegner einfach nicht passieren“, kritisierte der Coach. In der Konsequenz kippte das Spiel zu Gunsten der Hertener: Fast zehn Minuten lang gelang Ickern kein eigener Treffer, während die Gäste auf 9:6 davonziehen konnten.

Pade reagierte mit einer Auszeit und brachte seine Mannschaft wieder auf Kurs. Noch einmal kam Ickern bis auf 8:10 heran, musste aber noch vor dem Seitenwechsel einen weiteren Rückschlag hinnehmen: Spielmacher Kilian Esser, der bis dahin fünf Tore erzielt hatte, fiel aufgrund einer Fersenverletzung für den Rest der Partie aus. Seine Teamkollegen rafften sich nach der Pause, in die sie mit einem 8:12-Rückstand gegangen waren, aber noch einmal auf und hielten das Spiel bis in die Schlussphase hinein offen.

Beim Stand von 11:13 in der 36. Minute hatte Julian Esser die Möglichkeit, Ickern wieder bis auf ein Tor heranzubringen, sein Wurf von der Rechtsaußenposition ging jedoch weit vorbei. Doch auch in der Folgezeit ließ er der TuS zunächst nicht zu, dass sich Westerholt vorentscheidend absetzen konnte. Vor allem Maurice Zendrowski, der insgesamt fünf Treffer erzielte, und Julian Kuczpiol (4) sprangen nun in der Offensive in die Bresche.

Noch in der 51. Minute fiel das Ergebnis mit 18:21 knapp aus, erst danach schwanden bei den Ickernern, die aufgrund der Ausfälle von Nils Rodammer, Björn Böcking und Vitus Esser nur mit neun Feldspielern in die Partie gegangen waren, die Kräfte. Bis zur 56. Minute erhöhte Westerholt vorentscheidend auf 25:18 und sicherte sich letztlich den Einzug ins Finale, wo der Landesligist Westfalia Herne als Gegner wartet.

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