ABC Merklinde setzt sich sofort an die Spitze

Billard: Bundesliga

Der ABC Merklinde hat sich nach zwei Spielen zum Auftakt der 1. Mehrkampf-Bundesliga an die Tabellenspitze gesetzt. Am Samstag gab es einen 8:0-Sieg gegen den TuS Kaltehardt, tags darauf folgte ein 6:2 gegen den BC Krüzkämper.

CASTROP-RAUXEL

, 17.10.2016, 12:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Merklinder Bundesliga-Spieler gingen in neue Westen an den Tisch und zeigten, dem Outfit entsprechend, glanzvolle Leistungen zum Saisonauftakt.

Die Merklinder Bundesliga-Spieler gingen in neue Westen an den Tisch und zeigten, dem Outfit entsprechend, glanzvolle Leistungen zum Saisonauftakt.

Zwar verbucht auch der Deutsche Abonnement-Meister DBC Bochum zwei Siege, aber "nur" zwei 6:2-Erfolge. Die Merklinder haben an den großen Billardtischen im Bürgerzentrum an der Johannesstraße im Fernduell das DBC-Quartett auch in den gespielten Durchschnitten (Bälle pro Aufnahme) "links liegen" gelassen. Die Formation um Christian Pöther hat aus beiden Spielen einen Schnitt von 50,48 Points erzielt, die Bochumer hinken mit nur 24,78 Zählern hinterher. Vizemeister Merklinde hat auch in der neuen Saison die richtigen Spuren hinterlassen.

Die Merklinder begannen in ihren neuen schwarz-gelben Billardwesten wie die Fußballspieler der Borussia aus Dortmund an guten Tagen – mit einem hohen Tempo. Christian Pöther ließ Ulrich Synek aus Kaltehardt in der Freien Partie mit 300:11 nach fünf Aufnahmen keine Chance. Uwe Klein ließ Westfalen-Sportwart Volkmar Rudolph im Einband mit 100:47 hinter sich. Der tschechische Spitzenspieler Marek Faus sorgte im Cadre 47/2 nach nur drei Aufnahmen mit 200:27 gegen den früheren Merklinder Edmund Ehlert für die Entscheidung. Klaus Klein setzte sich im Groß-Cadre 71/2 Mario Vicni, Neuzugang vom BSV Langenfeld, mit 103:97 nach 15 Aufnahmen durch.

Gegen den BC Krüzkämper, gab es am Sonntag schnell eine sichere 4:0-Führung. Die von vielen als DBC-Bochum-Filiale bezeichneten Gäste hatten sogar Fabian Blondeel aufgeboten. Gegen den früheren Nationalspieler, der mit seinen Söhnen Simon und Lukas den Krüzkämpern Bundesliga ermöglicht, setzte sich im Einband Uwe Klein mit 83:78 nach 20 Aufnahmen durch.

Da hatte Blondeel-Sohn Simon schon lange unter den Zuschauern Platz genommen. Christian Pöther hatte die Freie Partie gegen ihn nach nur zwei Aufnahmen mit 300:34 gewonnen. Spannung kam nur kurz auf, weil Markus Dömer im Cadre 47/2 mit 190:200 (11 Aufnahmen) gegen Andreas Schmidt verlor. Marek Faus ließ hingegen keine Spannung zu. Er wechselte vom Cadre 47/2 in das 71/2 und gewann auch hier souverän gegen Martin Benstöm mit 150:13 (6 Aufnahmen).

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