André Bienek im Interview - "Die Enttäuschung ist riesengroß"

Rollstuhl-Basketball

CASTROP-RAUXEL "Die Enttäuschung ist natürlich riesengroß." André Bienek aus Castrop-Rauxel weiß: Nur Rang sechs für die Nationalmannschaft bei der EM der Rollstuhl-Basketballer - das war viel zu wenig. Wie Bieneks persönliches Fazit aussieht - das erklärt er im Interview mit RN-Volontär Jan Große-Geldermann.

von Von Jan Große-Geldermann

, 20.10.2009, 12:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Andre Bienek.

Andre Bienek.

Ich habe noch keine Erklärung für unser schlechtes Abschneiden. Ich denke, es braucht noch Zeit, um unsere Leistung neutral betrachten zu können. Wir haben starke Vorbereitungsturniere gespielt. Auch der Auftakt war mit drei Siegen gut. Leider konnten wir diese Form nicht über die gesamte Länge des Turniers halten. Das ist natürlich umso bitterer, weil wir dadurch auch die Qualifikation für die Weltmeisterschaft verpasst haben.

Auch meine persönliche Bilanz fällt negativ aus. Ich habe nicht viel gespielt und konnte in keinen Rhythmus kommen.

Weil wir nächstes Jahr nicht zur WM fahren werden, haben wir in der kommenden Zeit auch weniger Lehrgänge. Noch steht nicht fest, wann die Nationalmannschaft wieder zusammenkommt.

Die Chancen stehen gut. Unser Kader ist nicht nur komplett zusammen geblieben, sondern auch noch mit guten Leuten verstärkt worden. Wir werden jetzt hart trainieren und bereit sein, wenn es drauf ankommt.

 

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