Aufstieg ist SK Castrop-Rauxel kaum zu nehmen

Sportkegeln

Die SK Castrop-Rauxel sind einen letzten, kleinen Schritt vom direkten Wiederaufstieg in die Westfalenliga entfernt. Im vorletzten Saisonspiel feierten die Sportkegler am Sonntag einen 3258:3202 (3:0/20:16)-Auswärtssieg beim KSC Buer.

CASTROP-RAUXEL

von Mirko Kuhn

, 04.04.2016, 18:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Norbert Jazbinsek lieferte beim Sieg in Gelsenkirchen mit 805 Holz das beste Ergebnis im Startblock.

Norbert Jazbinsek lieferte beim Sieg in Gelsenkirchen mit 805 Holz das beste Ergebnis im Startblock.

Nach dem sechsten 3:0-Sieg in Folge wäre alles andere als die Meisterschaft in der Oberliga für die Castrop-Rauxeler eine Überraschung. Denn das SK-Quartett steht vor dem letzten Spieltag weiterhin mit drei Zählern Vorsprung an der Tabellenspitze. DieserVorsprung könnte nur mit einer Heimniederlage gegen SU Annen 2 am kommenden Sonntag, 10. April, bei einem gleichzeitigen Sieg des Mitkonkurrenten Gladbeck in Dortmund verspielt werden. "Damit sind wir wohl Meister", sagte SK-Pressewart Joachim Müller, der eine Kombination beider Szenarien für sehr unwahrscheinlich hält.

Bei dem gegen den Abstieg kämpfenden Team aus Gelsenkirchen-Buer wollten die Europastädter im zweiten Block für die Entscheidung sorgen und stellten die Ligabesten Michael Pahsen und Joachim Müller in den Schlussblock. Doch auch "vorne" lief es bereits rund. Norbert Jazbinsek spielte mit 805 Holz die beste Marke des Startblocks, sein Partner Klaus Mestenhauser hielt die Gastgeber mit 769 Holz immerhin um 22 Zähler auf Distanz.

Pahsens Auftritt

Im Schlussblock folgte der Auftritt des Ex-Gelsenkircheners Michael Pahsen, der mit 870 Holz auf ihm bestens vertrauten Bahnen den Sieg unter Dach und Fach brachte. Auch Joachim Müller musste mit 814 Holz nur einem Gelsenkirchener, nämlich dem Dritten der Liga-Bestenliste, Erich Czichy (843 Holz), den Vortritt lassen.

Gerüchte, wonach die Castrop-Rauxeler Sportkegler trotz des Titels nicht in die Westfalenliga aufsteigen wollen, wies Sprecher Joachim Müller indes zurück. Zwar liege es auf der Hand, dass die derzeitige Erfolgsserie darauf zurückzuführen sei, dass man in der Oberliga nur mit vier Spielern antreten müsse. Doch wolle man sich mit dem Aufstieg im Rücken für die kommende Spielzeit um Verstärkungen bemühen. Das Beispiel Michael Pahsen, der nach seinem Wechsel aus Gelsenkirchen eine überragende Saison spielt, macht Mut für die Zukunft.

Letztes Saisonspiel
Die letzte Partie der Oberliga-Saison steht für die SK Castrop-Rauxel am Sonntag, 10. April gegen die SU Annen 2 auf dem Plan. Ab 10 Uhr wird auf den Bahnen an der Wartburgstraße gekegelt. Mit dem Aufstieg würden die SK ihren jahrelangen Abwärtstrend stoppen. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga am Ende der Saison 2007/08 führte der Weg der Kegler bis hinab in die Oberliga.

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