Billard: Merklinde in der Spur - Vierkampf-Sieg gegen Buer

CASTROP-RAUXEL Mit einem 6:2-Erfolg gegen die zweite Mannschaft von GT Buer ist die Reserve des ABC Merklinde in der Oberliga wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

von Von Jürgen Weiß

, 09.03.2009, 13:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach dem unglücklichen Punktverlust des nicht spielberechtigten Michael Kaszik, dessen Meldung irgendwo unter den Tisch gefallen scheint und der folgenden Niederlage gegen die Schweriner Fraktion des DBC Bochum, zeigten sich die Castrop-Rauxeler diesmal konzentriert vom ersten Anstoß an.

Achim Klein setzte sich in der Freien Partie sicher mit 197 gespielten Bällen nach 20 Aufnahmen durch. Bruder Thomas (Klein) setzte im Einband nach: 4:0 für Merklinde. Nur kurzzeitig gab es nachdenkliche Gesichter in der Cadre - Abteilung, weil Gerd Haumann im 47/2 überhaupt nicht zu Recht kam. Wie gut, dass Edmund Ehlert in einem guten 71/2 die Zähler zum Gesamtsieg sicher verbuchte.

Ein Auf und Ab der Freunde

Das Auf und Ab der ersten Dreiband-Mannschaft der Billardfreunde Schwerin in der Verbandsliga geht weiter: Aber trotz der scheinbar klaren 0:8-Niederlage an den blau bespannten Billards des BC Vreden kann man nicht sagen, dass die "Freunde" ihr blaues Wunder erlebt hätten.

Denn nur das Resultat als Gesamt-Paket ist so deutlich geschnürt. Die Münsterländer konnten in den einzelnen Partien jeweils nicht ihre erwartet starke Durchschnittsleistung bringen. Schon in der ersten Partie war für BF-Mann Wolfgang Reuter mehr drin. So musste der Pressesprecher sich selbst eine schwache Form bescheinigen.

Am dritten Brett sah es dann tatsächlich so aus, dass Udo Letzing eine Lehrstunde erleben müsste. Weit gefehlt. Sein Gegner begann sich schnell abzusetzen, verlor aber kurz vor dem Ende (40 Bälle müssen erreicht werden) die Konzentration. Letzing nutzte diese Schwäche zu einer Aufholjagd besonderer Güte, die letztendlich erfolglos blieb.

Vreden von den Gästen geschockt

Vreden schien ob der Kampfkraft der Gäste geschockt. Selbst die Spitzenbretter kamen nicht ins Spiel. David Hafemann verlor trotzdem mit einer Karambolage Unterschied. Günter Gregg gestaltete die Partie am ersten Brett ebenfalls offen, gewonnen hat dann aber doch der Favorit.

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