Billard: Uwe Klein gegen Hattingen ganz groß

CASTROP-RAUXEL Mit einem 6:2 - Erfolg kam die erste Dreiband-Mannschaft des ABC Merklinde in der Oberliga vom HBV Hattingen zurück. Da die ABC`ler durch die Ausrichtung der deutschen Meisterschaft im Mai den Veranstalterplatz schon sicher haben, können sie sich in den restlichen Spielen schön "warm" spielen.

von Von Jürgen Weiß

, 16.03.2009, 14:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zwar fehlten mit Andreas Schröter (Marl) und Ronny Lindemann (Witten) zwei Teamspieler, die für ihre Bundesligavereine an diesem Wochenende ihre Einsätze fuhren. Doch mit Michael Kaszik, der in Hattingen eine tolle Partie mit einem Schnitt von 1,125 Points und einer Höchstserie von sechs Dreibändern spielte, bietet sich eine gute Alternative für die Besetzung des vierten Brettes an.

In Endrundenform zeigte sich Uwe Klein, der am ersten Brett nach 23 Aufnahmen seine 50 Bälle (Schnitt 2,173) gespielt hatte und zwischenzeitlich die Zuschauer mit einer Höchstserie von zwölf Dreibändern begeisterte. Gerd Haumann holte mit einer soliden Partie den dritten Sieg. Was Achim Klein nicht vergönnt war, der trotz einer Serie von sechs Punkten seinem zu starken Kontrahenten in der 38. Aufnahme gratulieren musste.

Billardfreunde verpassen Remis Die erste Dreiband-Mannschaft der Billardfreunde Schwerin musste in der Verbandsliga ihren Gästen des BCC Witten zu deren 6:2-Sieg gratulieren. Dabei lag ein Remis im Bereich des Möglichen, weil Udo Letzing mit nur einem Punkt Unterschied verlor.

Alex Reuter, der für seinen erkrankten Onkel Wolfgang keine Chance hatte die "Familienehre" zu retten, hatte zum Auftakt verloren. Als dann auch noch David Hafemann relativ knapp unterlag, war es Günter Gregg vorbehalten - immerhin mit der besten Turnierleistung - nach 32 Aufnahmen und einem Schnitt von 1,250 den einzigen Sieg im eigenen Hause zu behalten.

Auch bei der zweiten Dreiband-Vertretung der Schweriner Freunde konnte sich in Dieter Reuter nur ein Spieler über seinen guten Sieg freuen. Während Reuter sein Match als Bester beider Mannschaften vorzeitig beendete, kamen Ingo Sawalies und Hartmut Lenz überhaupt nicht ins Spiel. Klaus Dongowski konnte seine Partie zwar offen gestalten, doch die "Party" mit drei besseren Bällen feierte sein Gegner.

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