Björn Wieser: Kapitän, Offizieller und Stütze der HSG

CASTROP-RAUXEL Er ist immer einer der erfolgreichtsten Torschützen beim Handball-Bezirksligisten HSG Rauxel-Schwerin: Björn Wieser. Doch auch außerhalb des Parketts übernimmt der 26-Jährige Verantwortung, ist seit kurzem 2. Vorsitzender des Vereins. Aktuell richtet sich sein Augenmerk jedoch vor allem auf ein Ziel: den Klassenverbleib. Ein Porträt.

von Von Jörg Laumann

, 13.03.2009, 10:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kapitän Wieser ist dennoch von der Qualität seines Teams überzeugt. "Ich bin selbst erstaunt, wie oft wir unter unseren Möglichkeiten geblieben sind", sagt er. "Wir wissen selbst, dass wir es besser können". Bereits am Sonntag, 15. März, wolle man dies wieder auf dem Spielfeld zeigen - auch wenn der Gegner FC Erkenschwick als Tabellenzweiter eine durchaus hohe Hürde darstellt. "Gegen Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel haben wir oft gut mitgespielt", sagt Wieser, "wir haben auch gegen Erkenschwick die Chance zu gewinnen".Ein Abschied von der HSG? Trotz einiger Angebote undenkbar

Kapitän Wieser ist dennoch von der Qualität seines Teams überzeugt. "Ich bin selbst erstaunt, wie oft wir unter unseren Möglichkeiten geblieben sind", sagt er. "Wir wissen selbst, dass wir es besser können". Bereits am Sonntag, 15. März, wolle man dies wieder auf dem Spielfeld zeigen - auch wenn der Gegner FC Erkenschwick als Tabellenzweiter eine durchaus hohe Hürde darstellt. "Gegen Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel haben wir oft gut mitgespielt", sagt Wieser, "wir haben auch gegen Erkenschwick die Chance zu gewinnen".Ein Abschied von der HSG? Trotz einiger Angebote undenkbar

Trotz der angespannten sportlichen Situation verschwendet der 26-Jährige, der in den meisten Partien der Saison zu den erfolgreichsten Torschützen der HSG zählte, keinen Gedanken an einen Abschied von den Rauxel-Schwerinern. "Ich bekomme schon hin und wieder Angebote von höherklassigen Vereinen", berichtet Wieser, "aber ich fühle mich hier wohl". Das Umfeld und die Stimmung bei der HSG sei für ihn sehr wichtig: "Es soll ja auch Spaß machen."

Seine Verbundenheit zur HSG demonstrierte der Spielführer auch bei den jüngsten Vorstandswahlen im Herbst 2008, als er sich für das Amt des 2. Vorsitzenden hinter Willi Kückelmann zur Verfügung stellte. Immerhin 16 Jahre währt die Liaison zwischen Wieser und der HSG bereits. Im D-Juniorenalter, 1993, fand der junge Björn über einen Schulfreund den Weg zu den Rauxel-Schwerinern. Auch Vater Udo, der heute als Zeitnehmer bei den HSG-Spielen fungiert, brachte als Handballer und Ruderer den Sohn auf den sportlichen Weg.

In der ersten Mannschaft, seitdem er 19 ist

In der Saison 2001/02 lief Björn Wieser als 19-Jähriger erstmals für die erste Mannschaft der HSG in der Bezirksliga auf. Als Spieler für die linke Angriffsseite ist er mittlerweile eine der Stützen im Team der Castrop-Rauxeler. Die Teilnahme an den beiden wöchentlichen Trainingseinheiten verlangt Wieser heutzutage allerdings ein ausklügeltes Zeitmanagement ab. Der Mediengestalter arbeitet in Düsseldorf und muss sich mitunter auf direktem Weg aus der Landeshauptstadt in die ASG-Halle begeben. Dort stehen  dienstags und donnerstags ab 20 Uhr die Übungseinheiten mit dem Bezirksliga-Team auf dem Plan.Für Fußball oder Pokern bleibt kaum Zeit Für ein Hobby-Fußballspiel nebenbei bleibt dem Handballer dementsprechend wenig Zeit. Auch die gesellige Pokerrunde mit Freunden findet nicht mehr ganz so oft statt. Momentan gilt die gesamte sportliche Konzentration ohnehin dem Kampf gegen den Abstieg aus der Bezirksliga. Dass dieser ein gutes Ende nehmen wird, davon ist Björn Wieser überzeugt: "Ich bin zuversichtlich, dass wir den Klassenverbleib schaffen werden."

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