Der Frohlinder Trainer Hoffmann wechselt den Spieler Hoffmann nicht ein

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Das Randgeschehen beim Landesliga-Spiel des FC Frohlinde in Wanne war interessant. Die HSG-Handballer hatten einen Überraschungsgast. Diese und andere Ankedoten in unseren „Leuten im Sport“.

Castrop-Rauxel

, 17.02.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Stefan Hoffmann, Trainer des Fußball-Landesligisten FC Frohlinde, streifte sich beim SV Wanne 11 (1:1) in der Schlussphase das grüne Einwechselspieler-Leibchen über seine blaue Trainingsjacke – um nahe der Trainerbank einige Aufwärm- und Lockerungs-Übungen zu machen. Dabei verlor er das Geschehen auf dem Platz allerdings nicht aus den Augen. Wenn der Coach die Notwendigkeit sah, Anweisungen Richtung Spielfeld zu rufen, stoppte er kurz sein Warm-Up, um es danach fortzuführen. Letztlich wechselte der Trainer Hoffmann den Spieler Hoffmann dann aber doch nicht mehr ein.

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Der Frohlinder Trainer Hoffmann wechselt den Spieler Hoffmann nicht ein

© Volker Engel

Sebastian Clausen, Trainer des Handball-Landesligisten HSG Rauxel-Schwerin, stand für den Reporter dieser Zeitung überraschend doch an der Seitenlinie beim Spiel der HSG gegen den VfL Brambauer. Eigentlich hatte er erklärt, am Sonntag mit der Familie im Urlaub zu weilen. Er brach allerdings die Erholungszeit ab – aus sportlichen Gründen. Clauen berichtete: „Meine Frau spielt selbst Handball und im Laufe der Woche fielen in ihrer Mannschaft Leute aus, so dass sie spielen wollte und wir somit aus dem Urlaub zurückgekommen sind. Zuhause waren wir zwischen Urlaub und Handball dann nur etwa zehn Minuten.“

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© Volker Engel

Jörg Kostrzewa, Trainer der Kreisliga-A-Fußballer des VfB Börnig, gehört mit seinem Team zu den Verfolgern des Spitzenreiters FC Castrop-Rauxel. Der 39-Jährige trat am Sonntag allerdings als Spielverderber für eine andere Castrop-Rauxeler Mannschaft auf. Kostrzewa spielte für Börnig II in der Kreisliga B gegen die Spvg Schwerin II. Nach dem 0:1 schoss er die Siegtreffer zum 2:1 – und ließ sich zur zweiten Halbzeit auswechseln.

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© Engel

Franko Wilken, ehemaliger Vorsitzender des SV Wacker Obercastrop und nun erster Mann des Wirtschaftsrates im Verein an der Karlstraße, hatte am Sonntag gegenüber dem Reporter dieser Zeitung ein großes Lob für das Trainergespann der ersten Mannschaft ausgesprochen. Wie Trainer Aytac Uzunoglu und sein Co-Trainer und Sportliche Leiter Steffen Golob die Mannschaft führen, sei schon „eine Klasse für sich“. Was dem Wacker-Verantwortlichen vor allem imponiert, ist wie die Coaches es schaffen, den ausgeglichenen Kader zu führen und vor allem „die Jungs auf der Reservebank bei Laune zu halten“.

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Wolfgang Reuter, Pressewart der Billardfreunde Schwerin, berichtete von einem nicht alltäglichen Meisterschafts-Spiel am Freitagabend im Billardsaal der ehemaligen Pestalozzischule. Eigentlich war es „nur“ das Spiel der zweiten BF-Mannschaft gegen die BG Wanne/Riemke in der Kreisliga, was aber in einem besonderen Rahmen stattfand. Weil der „ewige Schriftführer“ Willi Schaub, der kürzlich nicht wieder kandidierte, tags zuvor seinen 80. Geburtstag feierte, ließ er es sich nehmen seine Billardfreunde am Spieltag einzuladen. Reuter berichtete weiter: „Auch unser aktueller Vereinsmeister Ralf Lettau ließ sich nicht lumpen, so konnten alle Anwesenden bei Speis und Trank einen gemütlichen Abend verbringen.“

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© Volker Engel

Sven Ricke, Landesliga-Fußballer von acker Obercastrop, bekam kurz vor seiner Einwechselung (65.) gegen den Hombrucher SV von Mannschafts-Arzt Yuriy Zolotarevskiy noch einen „Vitaminstoß“ in Form eines Traubenzuckerplättchen an der Mittellinie überreicht. Der Orthopäde löste sogar die Plastikfolie von dem altbekannten Vitamin-Präparat, das laut Werbung „verbrauchte Energie schnell zurückbringt“. Ricke hatte ja noch keine Energie verbraucht, kam aber zu einer Zeit ins Spiel, als seine Wacker-Kollegen etwas den Faden verloren hatten und alle eigentlich einen Schuss von dieser Traubenzucker-Wirkung gebraucht hätten. Das Vitamin bekam wenig später auch Joker Martin Kapitza, der zum 3:1 stach.

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