Der Schweriner KC trauert um seinen Ehrenvorsitzenden Otto Halberstadt

Korfball

Seit 2012 war er Vorsitzender seines Vereins und rund 50 Jahre lang dem Schweriner KC treu. Deshalb trauern die SKC-Korfballer um Otto Halberstadt, der am 21. Oktober 2020 gestorben ist.

Schwerin

, 22.10.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Ehrenvorsitzende des Schweriner KC, Otto Halberstadt, ist am 21. Oktober 2020 gestorben.

Der Ehrenvorsitzende des Schweriner KC, Otto Halberstadt, ist am 21. Oktober 2020 gestorben. © Schweriner KC

Diese Zeilen zu schreiben. Das ist Lennart Schwirtz nicht leicht gefallen: „Am Mittwoch, 21. Oktober 2020, ist unserer langjähriger Vorsitzender und Freund Otto Halberstadt nach schwerer Krankheit verstorben.“ Vor wenigen Wochen hatten die Korfballer des Schweriner KC ihren langjährigen Vereins-Chef zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Beim SKC ein Fels in der Brandung

Als aktueller 1. Vorsitzender sagt Schwirtz: „Otto war für den SKC immer ein Fels in der Brandung. Er war immer da, wusste alles und packte mit an. Wenn es hoch herging, die Emotionen die Vernunft zu überrumpeln drohten, konnte Otto mit seiner ruhigen und besonnenen Art immer die Wogen glätten.“ Er war stets ein guter Zuhörer. Das können alle Reporter dieser Redaktion, die mit ihm zu tun hatten, bestätigen.

Neuen Ideen und Entwicklungen stand er immer offen gegenüber. Lennart Schwirtz erklärt: „Er hörte Jungen und Alten gleichermaßen zu und vermittelte, wenn nötig. Vor allem schenkte er uns allen sein Vertrauen, dass wir das Richtige für den SKC tun und stand stets mit dahinter. Auch als Otto schon krank war, stand er uns mit Rat zur Seite, blieb immer informiert darüber, was los war in seinem Verein.“

Halberstadt, der im Alter von 70 Jahren starb, „verkörperte den SKC wie kein Zweiter“, so Schwirtz. Er war Spieler, Schiedsrichter, Trainer, Geschäftsführer und Vorsitzender. „Durch Ottos Tod wird dem Schweriner KC ein Teil seines Herzens fehlen, ein Teil Identität. Wir alle müssen versuchen, das zusammen zu ersetzen. Eines ist sicher: Otto würde uns das zutrauen“, enden die Sätze, die Lennart Schwirtz von Herzen über seinen erfahrenen Weggefährten schrieb.

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