Der Schweriner KC wirft den KV Adler Rauxel aus der Bahn

Korfball-Regionalliga

Diese knappe Niederlage hat die Korfballer des KV Adler Rauxel (3.) hart getroffen. Sie verloren durch ein 17:18 (8:12) gegen den Schweriner KC den zweiten Regionalliga-Platz an den SKC – und können ihn bis zum Saisonende höchstwahrscheinlich nicht mehr zurückerobern. Denn dazu müsste Schwerin die Partie gegen den Außenseiter HKC Albatros (5.) verlieren.

Castrop-Rauxel

von Jens Lukas

, 26.02.2018, 09:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Johanna Treffts (r) und Tim Langhorst (3.v.r.) verloren mit Adler Rauxel gegen Schwerin.

Johanna Treffts (r) und Tim Langhorst (3.v.r.) verloren mit Adler Rauxel gegen Schwerin. © Volker Engel

Adler-Trainer Patrick Fernow sagte: „Mit Ausnahme der abschließenden fünf Minuten hat meine Mannschaft den nötigen Biss vermissen lassen.“ Da hatte Rauxel einen Fünf-Körbe-Rückstand (13:18) bis auf einen Treffer verkürzt, konnte aber nicht mehr ausgleichen.

SKC-Trainer Thomas Lipperheide meinte: „Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden. Hier haben wir Rauxel nur durch Weitwürfe zu Chancen kommen lassen und selbst gut getroffen.“ Kämpferisch sei auch die zweite Halbzeit gelungen gewesen.

Die letzten fünf Spielminuten seien derzeit oftmals der Knackpunkt seiner Schützlinge, so Lipperheide: „Offenbar hat das Team da Angst vor der eigenen Courage.“ Der Sieg hätte deutlicher ausfallen können. Derzeit müssen die Schweriner nur noch den TuS Schildgen auf dem Weg in das Play-Off-Finale fürchten.

Albatrosse siegen



Einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg hat der HKC Albatros durch das 28:26 gegen den bisherigen Drittletzten SG Pegasus Rommerscheid 2 gefeiert. Der HKC nimmt jetzt den Platz der Rheinländer ein. Durch diesen müssen die Albatrosse keine Relegation gegen den Fall in die Oberliga bestreiten.

HKC-Trainer Marc Lüßer berichtete: „Wir haben uns von Pegasus nicht provozieren lassen, sondern die Ruhe bewahrt.“ Zu Beginn des Spiels hatten die Gäste eine enorm hohe Trefferquote, berichtete Jan Rzisnik, Pressewart und mit acht Körben bester Henrichenburger Schütze, „dies verleitete uns zu überhasteten Aktionen.“ Im Laufe des Spiels fingen sich die Albatrosse aber und dominierten.

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