Detlef Dülfer: "Die Mannschaft wollte mehr"

Nach der Korfball-EM

Bei der EM in Portugal haben die deutschen Korfballer auf Platz zehn das letzte Ticket für die WM 2015 in Belgien gelöst. Im Interview spricht Detlef Dülfer, der zudem überraschend äußerte, dass er nicht mehr Vorsitzender des Technischen Komitees Korfball im Deutschen Turner-Bund (DTB) ist, über das Abschneiden des DTB-Teams.

CASTROP-RAUXEL

, 04.11.2014, 17:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Detlef Dülfer ist als Vorsitzender des Technischen Komitees Korfball zurückgetreten.

Detlef Dülfer ist als Vorsitzender des Technischen Komitees Korfball zurückgetreten.

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Was heißt mit Glück? Es war ja schon vor dem Turnier klar, dass zehn Plätze frei sein werden. Der Spielmodus war aber eine Katastrophe für uns. Es hätte aber auch Katalonien oder Russland treffen können.

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Durch den Spielmodus stand ja fest, dass zwei der oberen acht Mannschaften in die untere Runde müssen, während zwei schwächere sozusagen aufsteigen. Das waren dann Ungarn und Polen. An den Ergebnissen hat man dann gesehen, wie schwach sie tatsächlich waren.

Keine Ahnung. Es gab einen IKF-Kongress (International Korfball Federation; Anmerkung der Redaktion) in Portugal. Ich weiß nicht, was da passiert ist, da ich als TK-Vorsitzender zurückgetreten bin, bereits eine Woche vor der EM. Wir wollten aber keine Unruhe reinbringen. Ute Wickenhäuser aus Karlsruhe ist nun federführend.

30 bis 40 Stunden Korfball pro Woche sind einfach zu viel.

Das ist eine hypothetische Frage. Wenn der stärkste Kader fährt, kommt voraussichtlich das beste Ergebnis heraus. Und in meinen Augen gehört Julian zu den Stärksten.

Detlef Dülfer engagiert im Korfball
- Detlef Dülfer war fast zwei Jahre Vorsitzender des Technischen Komitees Korfball.
- Zudem ist er als Trainer beim HKC Albatros im Einsatz.
- Der 40-jährige Dülfer engagiert sich seit 26 Jahren ehrenamtlich für den Korfball.

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