Die DJK hofft auf "Rettung" über die Relegation

Tischtennis: Landesliga

Die DJK Roland Rauxel steht als Wiederaufsteiger zum Ende der Hinrunde der Tischtennis-Landesliga auf dem vorletzten Platz. Im Interview spricht Mannschaftskapitän Thorsten Wasielak über den möglichen Klassenverbleib und Umstellungen in der Mannschaft.

CASTROP-RAUXEL

, 05.01.2016, 12:52 Uhr / Lesedauer: 2 min
Thorsten Wasielak setzt mit seiner DJK Roland Rauxel alles daran, nicht erneut aus der Landesliga abzusteigen.

Thorsten Wasielak setzt mit seiner DJK Roland Rauxel alles daran, nicht erneut aus der Landesliga abzusteigen.

Herr Wasielak, es ist genau zwei Jahre her, dass ich Sie im Interview gefragt habe, wie die Rauxeler auf dem vorletzten Platz gelandet sind. Damals stand am Ende der Abstieg. Wie sind Sie diesmal in diese missliche Lage geraten? Nach einem Aufstieg ist es immer schwer. Wir haben das obere Paarkreuz eigentlich verloren. Stefan Weiß hat gewechselt (zu Mitaufsteiger TTT Bochum II/Anm.d.Red.) und Marc Heydemann stand nur sporadisch an der Platte. Das ist schwer auszugleichen.

Wie wollen Sie sich vor dem drohenden Abstieg retten? Direkt retten werden wir uns wohl nicht mehr können. Nur noch über den Relegationsplatz ist das möglich. Die übrigen Mannschaften sind schon zu weit weg für uns.

Das hieße, den Herne-Vöde III vom Platz zu verdrängen. Wie kann das gelingen? Unsere Bilanzen waren teilweise ordentlich. Leider haben selten alle ihre Leistung an einem Spieltag abgerufen. Bei den wichtigen Spielen müssen wir das hinkriegen.

Im letzten Hinrunden-Spiel hat ihre Mannschaft die Doppel umgestellt, allerdings eher ohne großen Erfolg? Nicht wirklich. Wir werden nun bei den Einzeln Robin Gude in der Mitte spielen lassen, wo er hoffentlich mehr Spiele gewinnt als Christian Chroscinski an Position drei. Ich selbst werde für Robin an der Eins spielen und Christian an der Zwei. Die Spiele, die Robin dort gewonnen hat, wird Christian hoffentlich auch gewinnen. Ich hoffe, dass Marc Heydemann mehr Spiele machen wird als bisher; das hat er angedeutet.

Gibt es Neuzugänge? Nur bei den unteren Mannschaften, also niemand, der uns helfen könnte.

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Besteht die Gefahr, dass ein erneuter Abstieg mit dem Verlust von Spielern einhergehen könnte? Nach dem letzten Gang in die Bezirksliga ist Spitzenspieler Christoph Pauly gegangen. Gute Frage, die kann ich derzeit nicht beantworten. Wir haben aber auch guten Nachwuchs, der natürlich in die erste Mannschaft drängt.

Wie bitter wäre der direkte Wiederabstieg für das Team? Das wäre keine riesige Überraschung. Wir sind ja davon ausgegangen, dass wir gegen den Abstieg spielen müssen. Das würde uns also nicht allzu hart treffen. Ich denke, dass die Mannschaft dennoch zusammen bleiben würde. Jetzt müssen wir aber erst mal gucken, ob sich unsere Konkurrenz vielleicht noch verstärkt hat.