Die DJK Roland Rauxel setzt in der Jugend auf Erfahrung als Grundlage für den Erfolg

Tischtennis

Die zweite Jungen-Mannschaft vom DJK Roland Rauxel setzt auf Spielerfahrung, die sie sich auch aus einer höheren Altersklasse zieht. Möglich war das aber erst durch eine Kooperation.

von Sarah Rütershoff

Rauxel

, 30.01.2019, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Benedict Voß (l.) und Julian Funke haben gemeinsam bislang vier Doppel bestritten. Ihre Bilanz ist positiv: drei Siege, eine Niederlage.

Benedict Voß (l.) und Julian Funke haben gemeinsam bislang vier Doppel bestritten. Ihre Bilanz ist positiv: drei Siege, eine Niederlage. © Volker Engel

In der Tabelle befinden sich die vier Rauxeler der zweiten Jungenmannschaft mit sechs Punkten zurzeit auf dem vorletzten Rang. Doch das Team und auch Roland-Abteilungsleiter Robin Gude sind zuversichtlich, in der Rückrunde für einige Punkte mehr zu sorgen – denn „Erfolg kommt mit Erfahrung“, wie uns Gude wissen lässt. Und die sammeln die Jungs nicht nur in der eigenen Altersklasse, sondern auch bei der sechsten Herrenmannschaft.

Tim Schönfeldt, Benedict Voß und die beiden Zwillingsbrüder Jan-Luca und Julian Funke: Das ist das Team 2, das in der Bezirksklasse hinter dem Team 1 aus der höchsten Liga (NRW-Liga) aufläuft. Erst seit letztem Jahr besteht diese Konstellation.

Eine Kooperation mit Westfalia Somborn

Zustande kam sie durch die Kooperation mit dem SV Westfalia Somborn, von wo aus Benedict Voß und Tim Schönfeldt zu den Rauxelern wechselten. In Somborn hätten sie laut Gude sportlich nicht so gefördert werden können, wie in der Bezirksklasse bei der DJK Roland Rauxel. „Dort gibt es aktuell keine so hohe Liga im Jugendbereich, sodass sie hier Fuß gefasst haben“, so Gude.

Das ist die zweite Jugendmannschaft der DJK Roland Rauxel: (v.l.) Tim Schönfeldt, Benedict Voß, Jan-Luca Funke und Julian Funke. Die Funke-Brüder treten gar schon in einem Seniorenteam an.

Das ist die zweite Jugendmannschaft der DJK Roland Rauxel: (v.l.) Tim Schönfeldt, Benedict Voß, Jan-Luca Funke und Julian Funke. Die Funke-Brüder treten gar schon in einem Seniorenteam an. © Volker Engel

Trotz der kurzen Zeit, die das Team erst zusammen trainiert, besteht ein guter Zusammenhalt zwischen den Jungs – auch deshalb, weil sich alle gegenseitig unterstützen. Tim Schönfeldt weiß es zu schätzen, sich bei seinen Teamkollegen die eine oder andere Bewegung abzuschauen. „Mir gefällt, neben der Schnelligkeit am Spiel, den anderen in der Mannschaft zuzugucken“, sagt er.

Wichtig ist allen auch die Einstellung, mit der sie dabei sind. „Mich motiviert der Spaß am Spiel“, so Benedict Voß und ergänzt nach kurzem Überlegen: „Und am Sport gefällt mir das Praktizieren des Sports an sich.“ Als sogenannten „Religionsersatz“ beschreibt Trainerkollege Karo Ali das regelmäßige Match der Jungs am Sonntagmorgen. „Das ist Einstellung“, lobt er die Jungs.

Die Funke-Brüder sammeln auch im Seniorenbereich Erfahrungen

Erklärtes Ziel der Mannschaft ist es laut Abteilungsleiter Gude sich am Ende der Saison einen Platz im Tabellenmittelfeld zu sichern. Um dorthin zu gelangen, bedarf es viel Training, um wiederum an viel Spielerfahrung zu kommen.

Die Funke-Brüder gewinnen neben ihrem Training auch bei der sechsten Herrenmannschaft aus der dritten Kreisklasse an Spielerfahrung, die sie in beiden Ligen anbringen können. „So erweitern sie ihre Fähigkeiten, erzielen immer bessere Ergebnisse und entwickeln sich schneller“, sagt Gude.

Einen Sieg in drei Spielen haben Tim Schönfeldt (l.) und Jan-Luca Funke gemeinsam in drei Spielen in dieser Saison geholt.

Einen Sieg in drei Spielen haben Tim Schönfeldt (l.) und Jan-Luca Funke gemeinsam in drei Spielen in dieser Saison geholt. © Volker Engel

Was bei allen Vieren schon gut funktioniere, seien die Angriffsschläge, so Trainer Gude. Dabei gehe es darum, sich nicht dem Druck des Gegners zu unterwerfen, sondern selbst genug Druck aufzubauen, um das Spiel zu lenken. „Wenig reagieren, viel agieren“, erklärt Robin Gude die Taktik.

Was den Jungs in manchen schnellen Spielsituationen noch fehle, sei es, einen kühlen Kopf zu bewahren. „Aber mentale und taktische Stärke kommen mit der Erfahrung, und gute Gegner gibt’s genug, um an Erfahrung zu gewinnen“, sagt Gude. Bei den Jungs ist es vor allem die Schnelligkeit, die sie an ihrem Sport reizt. „Es ist der schnellste Rückschlagsport und die Reaktionszeit ist sehr kurz“, so Jan-Luca Funke. „Was mich motiviert, beim Sport dranzubleiben? Immer besser zu werden, um Erfolge zu erlangen.“

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