Die Frauen des TuS Ickern warten bei Anpfiff in Wanne-Eickel auf einen Mann

Frauenhandball-Bezirksliga

Eine Durststrecke machen derzeit die Bezirksliga-Handballerinnen des TuS Ickern durch. Vor dem Spiel beim TV Wanne ist nicht klar, ob ein wichtiger Bestandteil des Teams fehlt.

Castrop-Rauxel

, 07.03.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
TuS-Spielführerin Denise Becker (am Ball) vertrat Coach Fabian Wolf, der im Urlaub ist, beim Training.

TuS-Spielführerin Denise Becker (am Ball) vertrat Coach Fabian Wolf, der im Urlaub ist, beim Training. © Volker Engel

Die Bezirksliga-Handballerinnen des TuS Ickern (5.) warten seit nunmehr drei Spieltagen auf ihren zehnten Saisonsieg.

Durch die Durststrecke mit den Niederlagen gegen den Tabellen-Vierten Bochumer HC 2 (18:27), gegen den Tabellen-Elften TG Voede (18:22) sowie gegen den Spitzenreiter VfL Gladbeck (18:23). Für den nächsten Versuch müssen die Ickernerinnen am Sonntag, 8. März, nicht weit fahren. Sie gastieren zum kleinen Derby in der Nachbarstadt Herne beim TV Wanne, seines Zeichens Tabellendritter. Anwurf ist um 16.10 Uhr in der Sporthalle Wanne-Süd (Im Sportpark 20, Herne).

Faden reißt nach 16:16

Im Hinspiel Anfang November hatte der TuS mit 20:25 gegen die Wanne-Eickelerinnen den Kürzeren gezogen. Damals stand es zur Pause 10:13, Ickern glich nach einem 10:15 zum 16:16 aus. Danach riss beim Team von Trainer Fabian Wolf der Faden. Ob der Coach aus seinem Urlaub rechtzeitig zum Rückspiel in der Halle ankommt, ist fraglich.

Für ihn hatten Spielführerin Denise Becker und Co-Trainerin Gisela Klöpping die Betreuung des Teams beim Training übernommen. Denise Becker sagt aus der Erinnerung an das erste Duell mit dem TV Wanne: „Die Wanne-Eickelerin haben zwei starke Rückraumspielerinnen auf den Halbpositionen sowie eine Mittel-Spielerin, die gerne in die Zweikämpfe Eins-Gegen-Eins geht.“ Für ihr eigenes Team gelte es, das Tempo hochzuhalten.

Fragezeichen steht hinter Einsatz von Lisa Schnabel

Nicht mitwirken können Denise Skiba, Torhüterin Christina Küsters und Kristina Müller. Hinter dem Einsatz von Lisa Schnabel steht ein Fragezeichen. Sie konnte erkrankt nicht trainieren.

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