Die HSG greift nach letztem Strohhalm, TuS-Frauen wollen zurück in die Spur

Handball

Die HSG Rauxel muss gegen Oespel gewinnen, um im Abstiegskampf eine Chance zu haben. Zum zweiten Mal binnen sieben Tagen treffen die Frauen des TuS Ickern auf ein Bochumer Team.

Castrop-Rauxel

, 08.02.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die HSG greift nach letztem Strohhalm, TuS-Frauen wollen zurück in die Spur

Sandra Bittorf (am Ball) fehlt wegen ihrer Rotsperre dem TuS Ickern in Riemke ein letztes Mal. © Volker Engel

Den zweiten Saisonsieg visieren die Handballer des Landesliga-Schlusslichts HSG Rauxel-Schwerin am Sonntag, 9. Februar, an. Dieser Erfolg wäre eminent wichtig, um im Abstiegskampf noch eine Chance zu haben.

Ab 18 Uhr empfangen die Rauxel-Schweriner im ersten von drei Heimspielen in Serie den Tabellen-Achten DJK TuS Oespel-Kley. Die Dortmunder haben aktuell zehn Punkten mehr auf dem Konto als die HSG. Rauxel-Schwerins Trainer Sebastian Clausen berichtet von seinen Eindrücken aus dem Hinspiel, das sein Team nach einem Einbruch in der zweiten Halbzeit mit 21:27 (7:9) verlor. Er sagt: „Oespel-Kley verfügt über eine junge Mannschaft mit schnellen Leuten.“

Das Spielkonzept aufgegeben und Tore kassiert

Wie so oft in der laufenden Saison hätten sich seine Schützlinge gegen die Dortmunder einen Erfolg verbaut, weil sie die vorgegebenen Spielkonzepte in einer Phase nicht mehr beherzigt hätten. Clausen: „Dann haben es einige von uns mit der Brechstange versucht, und wir haben Gegenstoßtore kassiert.“

Personell ist die HSG nicht auf Rosen gebettet. Clausen fehlen beide gelernten Rechtsaußen: Michel Neuhaus und Philipp Nowak sind im Urlaub. Dafür kehrt Max Zimmer zurück. Von der zweiten Mannschaft (Kreisliga) nimmt Clausen Pascal Meyer mit in den Kader.

Die Bezirksliga-Handballerinnen des TuS Ickern (5.) möchten nach der 18:27-Niederlage gegen den Tabellenzweiten bei einem anderen Bochumer Team zurück in die Erfolgsspur finden. Das Team von TuS-Trainer Fabian Wolf ist am Sonntag ab 16.15 Uhr in der Heinrich-Böll-Sporthalle (Wielandstraße) Gast von Teutonia Riemke 2 (11.).

Wolf: „Das Hinspiel konnten wir in eigener Halle mit 24:19 gewinnen. Das Spiel war aber deutlich enger als das Ergebnis.“ Erst in den abschließenden Minuten konnten die Ickernerinnen durch Gegenstöße ihren Vorsprung herauswerfen. Wolf: „Wir sollten uns auch nicht vom Tabellenbild täuschen lassen, denn ich schätze Riemke deutlich stärker ein, als Tabellenplatz elf.“

Riemke feierte zwei Siege gegen den Spitzenreiter

Vorsicht ist geboten. Denn Riemke 2 hat beide Duelle mit Tabellenführer VfL Gladbeck gewonnen. Wolf betont: „Wir wollen uns aber auf uns konzentrieren und versuchen, die Fehler des Spiels der vergangenen Woche abzustellen.“ Sandra Bittorf muss aufgrund ihrer Rotsperre noch einmal pausieren. Zudem steht Bianca Dunschen nicht zur Verfügung (Arbeit). Celia Ittermann und Eva Arlt konnten unter der Woche krankheitsbedingt nicht trainieren. Wolf: „Wir müssen schauen, wie fit beide sind.“

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