Die letzte Chance im Aufstiegskampf? - Klahs-Elf zu Gast in Erkenschwick

Spvg Schwerin

Zum wohl letzten Mal in dieser Saison muss die Spvg Schwerin "nachsitzen". Mit dem Nachholspiel am Donnerstag beim FC Erkenschwick wird die Tabellensituation des Zweiten in der Fußball-Bezirksliga begradigt. Das Spiel ist für die Spvg wohl die letzte Chance im Aufstiegskampf. Mit einem "Dreier" würde die Spvg am Tabellenersten Waltrop dran bleiben.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jörg Laumann

, 30.03.2011, 17:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Als sie vor zwei Wochen im Spitzenspiel gegen den VfB Waltrop in Führung lagen, durften die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin (gelbe Trikots) noch jubeln: Am Ende kamen sie über ein Remis nicht hinaus; am Sonntag kassierten sie dann sogar eine 0:1-Niederlage beim Kirchhörder SC.

Als sie vor zwei Wochen im Spitzenspiel gegen den VfB Waltrop in Führung lagen, durften die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin (gelbe Trikots) noch jubeln: Am Ende kamen sie über ein Remis nicht hinaus; am Sonntag kassierten sie dann sogar eine 0:1-Niederlage beim Kirchhörder SC.

Ein Sieg hätte für die Schweriner enorme Bedeutung: Die Elf von Trainer Jürgen Klahs könnte damit zum einen den Verfolger Kirchhörder SC, der keine Nachholpartie mehr ausstehen hat, auf drei Punkte distanzieren. Zum anderen würde die Distanz der Spvg zum Tabellenführer VfB Waltrop auf fünf Punkte reduziert.

Somit ist die Begegnung in Erkenschwick wohl die letzte Chance, das Rennen um Platz eins noch spannend zu halten. Dies sieht auch Übungsleiter Klahs so: "Wenn wir nicht gewinnen, kann Waltrop schon einmal mit den Planungen für die Meisterfeier beginnen."Erkenschwick in der Liga angekommen Auf einen deutlichen Sieg wie beim 7:3 im Hinspiel dürfen die Schweriner am Donnerstag wohl kaum hoffen. "Damals war Erkenschwick noch nicht richtig in der Liga angekommen", erklärt Klahs zu der Partie vom zweiten Spieltag, "das hat sich aber mittlerweile geändert".

In der Tat konnte sich der Aufsteiger in der Zwischenzeit etablieren. Als Elfter weist der FCE einen deutlichen Vorsprung auf die Abstiegsregion auf, in den jüngsten sechs Partien musste das Team von Trainer Peter Poslednik nur eine Niederlage hinnehmen.Schwerin nicht in Bestbesetzung

Schwerin kann unterdessen nicht seine Bestbesetzung auf den Erkenschwicker Rasenplatz schicken. Zwar kehrt Kapitän Enver Muzaffer nach seinem Urlaub in den Kader zurück, doch muss Klahs auf Daniel Wiencek und Patrick Fritz verzichten, die am vergangenen Wochenende in Kirchhörde beide frühzeitig verletzt ausgewechselt werden mussten. Auch der angeschlagene David Queder steht ebenso nicht zur Verfügung wie Niklas Rybarczyk, der demnächst an der Leiste operiert wird. "Es wird sicher nicht einfach, diese hochkarätigen Spieler adäquat zu ersetzen", sagt Klahs. Im ungünstigsten Fall muss auch noch Torjäger Peter Elbers aus beruflichen Gründen passen. Die Partie findet zur Arbeitnehmer-unfreundlichen Zeit um 17.45 Uhr statt.

 

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