Die Messlatte liegt schon fast am Boden

Sportkegeln

CASTROP-RAUXEL Es kann nur besser werden - so lautet die Devise der Sportkegler Castrop-Rauxel vor dem Heimspiel des vierten Spieltags gegen den KSK RW Eschweiler. Unter Druck stehen die Europastädter dabei freilich nicht mehr, zu niedrig liegt die Messlatte nach dem verkorksten Saisonstart in der NRW-Liga.

von Von Mirko Kuhn

, 02.10.2009, 10:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Norbert Jasbinsek will mit den Sportkeglern Castrop-Rauxel gegen Eschweiler die ersten Punkte der noch jungen NRW-Liga-Saison holen.

Norbert Jasbinsek will mit den Sportkeglern Castrop-Rauxel gegen Eschweiler die ersten Punkte der noch jungen NRW-Liga-Saison holen.

Punktlos steht das SK-Sextett am Tabellenende, als einziges Team mit einer Minusbilanz und bereits drei Zählern Rückstand zum Vorletzten. Anders dagegen die Situation der Gäste, die als Tabellenzweiter durchaus Tuchfühlung zur Spitze haben. Vielleicht sogar umso mehr nach dem Gastspiel an der Wartburgstraße, das Eschweiler im Vorjahr immerhin einen Zähler bescherte. Rund 80 Holz betrug damals der Rückstand auf Eudenbach & Co.

Ein Polster, das in dieser Saison durchaus wackeln könnte, wenn man die bisherigen Leistungen der Sportkegler als Maßstab nimmt. Da nutzt es wohl kaum, dass sich die personelle Situation vor dem Duell mit Eschweiler entspannt: Dennis Purschke steht nach seinem mäßigen Auftritt der Vorwoche vor seiner Studienpause nochmals zur Verfügung, auch Dieter Springer könnte nach ausgestandenen Rückenproblemen das bewährte SK-Quintett komplettieren.

Doch egal wer als sechster Kegler anwirft, neue Impulse, sprich Holzzahlen deutlich über 800 Holz, wären wohl kaum zu erwarten. Und mit dem bisher Gezeigten werden die Gäste auf den eigenartigen Holzbahnen im Stadtgebiet nicht zu beeindrucken sein.

Zumal Eschweiler schon beim bisher einzigen Auswärtsspiel in Gütersloh nur knapp am Punktgewinn vorbeischrammte. Ein Zähler scheint also für die Gäste im Bereich des Möglichen. Das will auch SK-Pressewart Joachim Müller nicht abstreiten: "Nach diesem Start werden in diesem Jahr keine leichten Gegner mehr kommen." Ein Einknicken der Truppe sieht Müller trotz der drei 0:3-Pleiten zum Auftakt jedoch nicht: "Die Moral in der Mannschaft ist intakt."

Lesen Sie jetzt