Die Spiele der A-Ligisten - Ergebnisse und Spielberichte

Fußball-Kreisliga A

In der Fußball-Kreisliga A waren die heimischen Teams am Sonntag am Ball. Wer gegen wen ran musste, wie die Spiele ausgegangen sind und wer die Tore geschossen hat, erfahren Sie hier bei uns.

CASTROP-RAUXEL

von Von Moritz Süß und Philip Wihler

, 13.03.2011, 17:18 Uhr / Lesedauer: 3 min
Die Spiele der A-Ligisten - Ergebnisse und Spielberichte

Lindner, Ersin, Demiryürek, Kantaci, Erdogul, Ibuk (61. Sönmez), Dalkic, Berischa (61. Klawitter), Glöckner, Tsotoulidis, Sahinli.

0:1 (30.), 0:2 (40./ET), 1:2 (43.) Tsotoulidis, 1:3 (75.), 2:3 (80.) Dalkic.

„Das war Dummheit“, berichtete SG-Trainer Armin Theis nach dem Spiel gegen die Constantin Herne hörbar verärgert. Sein Team habe in der ersten Halbzeit noch gut gespielt. Im zweiten Durchgang war dann jedoch nichts mehr von der anfänglichen Leistung zu sehen.   Theis: „Acht von elf haben am Abend vor dem Spiel wohl noch gut einen getrunken.“ Nach einem Freistoß von Markus Maurer aus 35 Metern zum 1:0 (84.) schienen die drei Punkte zunächst sicher. In der Nachspielzeit glich Herne jedoch noch zum 1:1 (95.) aus.

Glaßmeyer, Möller, Schmitz, Gorzolnik, Mi. Maurer (90. Noack), Ma. Maurer, Laumann, Martin, Yesilbas (82. Schindler), Trottenberg, Kock.

1:0 (84.) Ma. Maurer, 1:1 (95.).

Nach dem 1:0 durch Thorsten Lesczynski waren zunächst die Gäste an der Reihe. Sie gingen mit 3:1 in Führung – unter anderem durch ein Eigentor von Torben Kohz (39.). In der 60. Minute musste Frohlindes Torhüter Marc Schanneck verletzt vom Platz. Schanneck war zuvor mit einem Gegenspieler zusammengeprallt. Thomas Gruner streifte sich daraufhin das Trikot des Keepers über. Leszcynski und Patrick Steble glichen zwischenzeitlich zum 3:3 aus. Durch einen verwandelten Foulelfmeter zum 4:3 (80.) riss Holsterhausen erneut die Führung an sich. Christian Jäger rettete fünf Minuten vor dem Abpfiff mit 4:4 einen Punkt für Frohlinde. FCF-Trainer Siggi Schanneck: „Wir haben in der zweiten Spielhälfte Moral bewiesen. Es hätte heute eventuell auch zum Sieg reichen können. Dennoch kann ich mich am Ende gut mit dem Unentschieden abfinden.“

Schannek (60. Grunar), Vierhaus, Klohz, Röstel, Ave (70. Rose), Jäger, Gebel, Zadi (46. Steble), Ucar, Kretschmer, Leszczynski.

1:0 (35.) Leszczynski, 1:1 (38.), 1:2 (39./ET) Klohz, 1:3 (65.), 2:3 (70.) Leszcynski), 3:3 (75.) Steble, 3:4 (80./FE), 4:4 (85.) Jäger.

Aufgrund Personalmangels – Schwerin hatte nur acht Spieler zur Verfügung – trat das Team vom Grafweg beim SV Holsterhausen (11.) nicht an.

Die Begegnung begann vielversprechend für die Henrichenburger. Nachdem TuS-Verteidiger René Niewind in der dritten Spielminute seinem Mitspieler Mathias Köhnen den Ball perfekt in den Lauf gepasst hatte, setzte sich Köhnen auf der linken Außenbahn gegen seinen Gegenspieler durch und brachte eine scharfe Flanke vor das Tor der Erkenschwicker. Doch der in der Mitte wartende TuS-Angreifer Henrik Trockel verpasste die Flanke nur knapp. Dies blieb aber die einzig gute Szene der Henrichenburger im ersten Durchgang. Die gesamte erste Halbzeit war von vielen Fehlpässen geprägt. Oftmals wurde der Ball aus der TuS-Hintermannschaft einfach nur planlos nach vorne geschlagen. Zu allem Überfluss verursachte René Niewind in der elften Minute auch noch einen Foulelfmeter nach einer Situation, die eigentlich schon geklärt schien. Beim fälligen Strafstoß hatte TuS-Schlussmann Florian Kaczorowski seine Hand zwar noch am Ball, konnte ihm aber keine entscheidende Richtungsänderung mehr geben. Mit dem 0:1-Rückstand ging es für den TuS dann auch in die Pause. Die Halbzeitansprache von TuS-Trainer Rainer Mattukat muss gefruchtet haben. Im zweiten Durchgang spielte seine Elf wie ausgewechselt. Sie ließ Ball und Gegner laufen und erspielte sich gute Chancen. Zunächst scheiterte Simon Waack, dessen Einwechselung das Henrichenburger Spiel deutlich belebte, noch am gegnerischen Torwart aus halblinker Position (60.). Nur drei Minuten später fiel dann der erlösende Ausgleich: Ein von Trockel getretener Eckball drückte Stefan Zagajewski aus fünf Metern über die Linie. Jetzt waren die Henrichenburger voll da und wollten mehr. Trotz guter Chancen durch Trockel und Zagajewski, dessen Torversuche aus kurzer Distanz gleich zweimal auf der Torlinie geklärt wurden, blieb es beim insgesamt gerechten Remis. Der TuS hatte sich vor dem Spiel mehr ausgerechnet.

 Kaczorowski, Kinsler, Kappelmann, Niewind, Bittner, Köhnen, Wittwer (60. Waack), Jakobi (80. Fritsch), Trockel, Grum (75. Heberle), Zagajewski.

0:1 (11./FE), 1:1 (65.) Zagajewski

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