Ein Castrop-Rauxeler Trainer denkt bereits über nötige Wintertransfers nach

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So Corona will werden bis zum Beginn der Winterpause am 20. Dezember für die Castrop-Rauxeler Fußballer noch sechs Spieltage angepfiffen. Ein Trainer macht sich bereits personelle Gedanken über die Zeit danach.

Castrop-Rauxel

, 28.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kurz vor Weihnachten beginnt laut Spielplan die Winterpause für die Castrop-Rauxeler Fußballer. Weiter soll es dann am Sonntag, 28. Februar 2021, gehen. In der Zwischenzeit können sich - wie alle Jahre wieder - einige Vereinswechsel ergeben.

Ein heimischer Coach sieht für seine Mannschaft dabei durchaus Bedarf - auch weil im Sommer der Kader reduziert wurde. Das hat sich allerdings vor dem ersten Saisonspieltag als Bumerang erwiesen. Womöglich nehmen die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin mehr Platz in den Umkleidekabinen ein als derzeit.

Trainer will nicht selbst das Trikot tragen

Denn ihr Trainer Dennis Hasecke macht sich über Neuzugänge Gedanken. Er meint: „Ich bin zwar so gar nicht der Typ, der für Wintertransfers ist. Unsere Erfahrungen zu Beginn der Saison machen diese aber nötig.“ Denn gleich fünf Stammkräfte aus dem diesmal eher knapp kalkulierten Kader fielen vor dem ersten Spieltag verletzt aus. Hasecke: „Und weil ich nicht schon wieder kurz davor stehen möchte, selbst das Trikot anzuziehen, suchen wir für mehr Breite in unserem Kader gute Spieler, die menschlich zu uns passen. Wir brechen aber auf keinen Fall etwas über das Knie.“

Schwerins Trainer Dennis Hasecke macht sich über Winter-Neuzugänge Gedanken.

Schwerins Trainer Dennis Hasecke macht sich über Winter-Neuzugänge Gedanken. © Jens Lukas

Von den zuletzt ausgefallenen Akteuren sind Defensivspieler Leon Chasanis und Timo Ballmann jüngst wieder in das Training eingesteigen. Hasecke: „Wir haben also alle 22 Spieler zusammen. Da kann man auch wieder ganz anders trainieren.“

Die Befürchtung, dass im Winter einige seiner Spieler die Spvg Schwerin verlassen, hat der Übungsleiter nicht. Er meint: „Bei uns ist es nicht so, dass wir hier Leute haben, die sich vor dem Spiel oder Training ,Hallo!´ sagen und nach Abpfiff schnell nach Hause fahren. Hier ist etwas zusammengewachsen. Nicht von ungefähr treffen wir uns alle vor Heimspielen stets zum gemeinsamen Frühstück.“

Schwerins Kapitän kann auf vielen Positionen spielen

Dennis Hasecke schwärmt auch von der Flexiblität seiner Spieler. Bestes Beispiel ist wohl Kapitän Kevin Wagener. Er hat seine Qualitäten bereits in der Abwehrkette sowie auf der Sechser-Position sowie als Achter bewiesen. Hasecke: „Meiner Meinung nach muss jeder Feldspieler zwei oder drei Positionen bekleiden können.“ Neuzugang Lukas Muth kann in der Defensive jede Position bekleiden, meint sein Trainer.

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Außenstürmer Nico Chrobok wurde zuletzt als Verteidiger von seinem Coach eingesetzt. Hasecke erklärt: „Das hat neu gelernt. Ein oder zwei Fehler pro Spiel muss man ihm gestatten. Denn er wird nie müde und würde auch noch nach 100 Minuten in die letzte Aktion im Sprint gehen.“

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