Ein Schweriner Neuzugang biegt ab zur Arminia Ickern

mlzFußball-Kreisliga A

Der SC Arminia Ickern aus der Fußball-Kreisliga A stellt die ersten sechs Neuzugänge für die nächste Saison vor. Einer davon bog von Castrop über Schwerin nach Ickern ab.

Ickern

, 25.04.2020, 13:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Blick auf die Tabelle der Kreisliga A in der Zeitung war für die Fußballer des SC Arminia Ickern vor Beginn der Corona-Krise kein schöner. Sie wurden als 14. auf dem letzten Platz geführt - weil die vor der Saison abgemeldeten Teams von Arminia Holsterhausen und Fortuna Herne nicht mehr abgebildet werden. Die Ickerner müssen allerdings den Abstieg wohl nicht fürchten. Denn bei einem Abbruch der Saison werden neben den disqualifzierten Teams keine weiteren Absteiger ermittelt.

Sechs Zusagen

Aus diesem Grund hat Toni Weiß, der Vorsitzende des SC Arminia Ickern, zusammen mit dem Trainer-Duo Kim Weber/Kevin Sykora auch offensiv nach Neuzugängen für das Kreisliga-Oberhaus gesucht. Sechs Zusagen haben sie bereits bekommen. Dabei konnten sie dafür sorgen, dass ein Kicker von Castrop über Schwerin noch nach Ickern abbog: Abdellatif Chergui. Der aktuelle Bezirksliga-Spieler der SG Castrop hatte zuletzt seinen Wechsel Liga-Rivalen Spvg Schwerin verkündet. Jetzt gab er „aus beruflichen Gründen“ (Toni Weiß) allerdings Arminia Ickern sein Ja-Wort.

Abdellatif Chergui geht von der SG Castrop nicht wie zunächst geplant zur Spvg Schwerin, sondern kehrt zum SC Arminia Ickern zurück, mit dem er in der Kreisliga A-Saison 2017/18 am Ende Siebter wurde.

Abdellatif Chergui geht von der SG Castrop nicht wie zunächst geplant zur Spvg Schwerin, sondern kehrt zum SC Arminia Ickern zurück, mit dem er in der Kreisliga A-Saison 2017/18 am Ende Siebter wurde. © privat (Arminia Ickern)

Schwerins Trainer Dennis Hasecke sagte zu der jüngsten Entwicklung: „Ich habe Verständnis dafür. Im Amateursport hat der Beruf immer Vorrang.“ Chergui ist in Ickern kein Unbekannter. Er gehörte als Neuzugang von der SG Herne 70 dem Arminen-Team an, das die Kreisliga-A-Saison 2017/18 auf Rang sieben abschloss. Sein neuer Trainer Kim Weber sagt: „Menschlich und fußballerisch passt Abi perfekt in die Mannschaft.“

SG-Kicker kommt nach Hüls-Intermezzo

Aus seiner Zeit bei der SG Castrop ist der zweite Ickerner Neuzugang in der Europastadt bekannt: Jonas Kollmann kommt vom VfB Hüls in die Glückauf-Kampfbahn. Kollmann spielte als A-Junior für die TSG Sprockhövel (Landesliga). Danach war er für die Senioren des TuS Sinsen (Landesliga) am Ball. Weber berichtet: „Aus familiären Gründen wechselte Jonas in die Schweiz, wo er in der 3. Liga tätig war. Nach der Rückkehr wechselte er zu Westfalia Langenbochum, zog danach beruflichen Gründen nach Bonn.“ Nach seiner Rückkehr ins Ruhrgebiet begann Jonas Kollmann fußballerisch neu und spielte in der Bezirksliga für die SG Castrop und zuletzt beim VfB Hüls.

Kehrt zum SC Arminia Ickern zurück: Aufstiegs-Spieler Fatih Kantarci

Kehrt zum SC Arminia Ickern zurück: Aufstiegs-Spieler Fatih Kantarci © privat (Arminia Ickern)

Vom Kreisliga-B-Spitzenreiter Eintracht Ickern kehrt Fatih Kantarci zurück zu seinen Wurzeln zum SC Arminia. Bei seinem Stammverein war er maßgeblich am Kreisliga-A-Aufstieg im Jahr 2016 beteiligt. 2018 zog es ihn zur Eintracht. Weber: „Nun können wir auch ihn wieder bei uns begrüßen. Fatih bringt viel Erfahrung mit, die positiv auf die neue Mannschaft wirken soll.“

Soufian El Moutaouafik, der Bezirksliga-Erfahrung aus seiner Zeit bei der Spvg Schwerin und Wacker Obercastrop mitbringt, hatte zuletzt eine Fußball-Pause eingelegt. Weber betont: „Er möchte jetzt aber wieder voll durchstarten.“ Zuletzt war er in der Saison 2018/2019 für die Eintracht Ickern am Ball.

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Ein Duo kommt aus Börnig

Nico Foterek kommt vom VfB Börnig (Kreisliga A) nach Ickern. Er spielte zuvor in der A- Jugend für DSC Wanne (Bezirksliga), bei den Senioren des DSC Wanne II (Kreisliga A) , SF Wanne (Bezirksliga) sowie zuletzt für Börnig. Von dort wechselt auch Dennis Koprowski nach Ickern. Kim Weber erklärt: „Dennis musste in der letzten Saison berufsbedingt kürzertreten. Nun will auch er wieder voll durchstarten.“

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