Ein Torhüter geht erst aufs Feld - dann zum Bund

"Auf der Außenbahn"

CASTROP-RAUXEL Ein Torhüter, der erst aufs Feld geht und dann zur Marine. Ein ehemaliger Co-Trainer, der mit einem Schmunzeln mehr sagt als mit 1000 Worten. Und ein Mittelfeldspieler, der nach vielen Verletzungen einen zweiten Anlauf wagt. Diese drei "Leute im Sport" sind heute unsere Hauptdarsteller in der Rubrik "Auf der Außenbahn"

von Von Christian Püls, Jörg Laumann und Jürgen Weiß

, 12.10.2009, 20:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

, bis zum Ausscheiden des Schweriner Trainers Helmut Schulz als Co-Coach an der Linie, sah nach dem Fitmacher-Wechsel auch keinen Grund mehr, diese Tätigkeit am Grafweg weiterzuführen. Dort erlebte der früher so ballsichere türkische Kicker, der aufgrund immer wiederkehrender Verletzungen lange Zeit nicht mehr aktiv mitwirken konnte, wegen des Regenschauers im Schutze des riesigen Vordaches des Schweriner Vereinsheimes den 3:1-Sieg seiner vormaligen Kameraden gegen den SV Sodingen mit. Am Wetter lag es wohl auch, dass er in der Halbzeit nicht wie angekündigt nach Nette weitergefahren ist, wo Wacker Obercastrop mit seinem Freund Ergin Ersoy siegte. Auf die Frage, ob er demnächst dorthin gehen oder vielleicht doch zu seinen frühereren Kollegen vom SV Yeni zurückkehren würde, machte sich in seiner Mimik ein Schmunzeln breit: „Möglich ist alles.“

ist zurück auf altbekanntem Terrain. Der offensive Mittelfeldspieler gehört wieder zum Kader des Fußball-Bezirksligisten SV Wacker Obercastrop. Drei Spielzeiten lang, von 2005 bis 2008, war der 26-Jährige bereits für die Esser-Elf aufgelaufen, bevor er sich der SG Castrop anschloss. Dort gelang Otto allerdings verletzungsbedingt nicht der Durchbruch. Nun kehrte er zu Wacker zurück, wo er für Trainer Uwe Esser angesichts der aktuellen Personalsituation eine willkommene Alternative darstellt. Am Wochenende kam Otto beim 3:2-Sieg in Nette erstmals für 18 Minuten zum Einsatz.

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