Eintracht Ickern möchte an einer großen Schwäche arbeiten

mlzFußball-Kreisliga B

47 von 51 möglichen Punkten hat Eintracht Ickern in der Kreisliga B geholt. Die Ickerner sind der große Aufstiegsfavorit, haben aber dennoch eine große Schwäche.

Ickern

, 20.12.2019, 15:01 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Verpassen des Kreisliga-A-Aufstiegs in der Vorsaison im Entscheidungsspiel war für Eintracht Ickern ein bitteres Erlebnis. In dieser Spielzeit soll alles besser laufen - und bis zur Winterpause tut es das auch.

Die Ickerner stehen souverän mit 15 Siegen und zwei Unentschieden an der Tabellenspitze und haben zwölf Punkte Vorprung auf ihre eigene Zweitvertretung.

Mit 88 Toren stellen die Eintrachtler die beste Offensive, dennoch sehen sie in der Offensive ihre größte Schwäche. Wir sprachen mit Ickerns Trainer Erkan Gül über sein Fazit nach der ersten Saisonhälfte.

So bewerte ich die erste Hälfte der Saison 2019/20

Es ist so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben: ohne Niederlage. Bis auf die zwei Unentschieden, aber das passiert. Von der Trainingsbeteiligung her ist alles wunderbar.

Das lief besonders gut bei uns

Es ist schön, dass die Mannschaft nach der vergangenen Saison zusammengeblieben ist. Es kamen noch ein, zwei neue Spieler dazu, die sich auch gut in die Mannschaft integriert haben und gut fühlen, wie beispielsweise Mohammed Basar oder Timmo Kantarci. Auch innerhalb der Mannschaft läuft es gut, wir machen alle zwei Wochen einen Teamabend, gehen zum Beispiel gemeinsam raus. Es läuft alles gut. Spielerisch ist alles wunderbar.

Das müssen wir noch verbessern

Eigentlich nichts, wenn dann die Chancenverwertung. Aber wenn ein Gegner kommt, der unten steht, hat man eine ganz andere Einstellung als gegen einen stärkeren Gegner. Das müssen wir verbessern, wir unterschätzen einige Mannschaften, wie beispielsweise Falkenhorst II (2:2, Anm.d.Red.), auch wenn es nicht so toll gelaufen ist mit der Roten Karte unseres Torhüters.

So verändert sich unser Team in der Winterpause

Gehen wird keiner. Geplant ist, dass ein, zwei jüngere Spieler dazu kommen, die erst einmal mittrainieren und aufgebaut werden für die nächste Saison. Für die nächste Saison haben wir auch schon zwei, drei Spieler, die zu uns kommen wollen.

Das ist unsere Zielsetzung für das Jahr 2020

Wir müssen von Spiel zu Spiel sehen und aufpassen. Das geht Ruck-Zuck, dass die anderen Teams wieder dran sind. Wir müssen nach Holthausen, nach Schwerin, Obercastrop, Victoria Habinghorst und Herne-Süd. Das sind einige schwere Auswärtsspiele, wir dürfen das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn wir aufsteigen, wollen wir in der Kreisliga A natürlich bleiben.

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