Frank Figur: 40 Jahre für Obercastrops Fußball

CASTROP-RAUXEL Der neue Mann auf der Kommandobrücke beim SV Wacker Obercastrop ist ein alter Bekannter: Frank Figur. Seit mehr als 40 Jahren engagiert sich der neue Vorsitzende als Spieler und Funktionär für den Fußballclub und dessen Vorläufer BW Obercastrop. Ein Porträt.

von Von Jörg Laumann

, 19.03.2009, 23:21 Uhr / Lesedauer: 2 min
Frank Figur: 40 Jahre für Obercastrops Fußball

Frank Figur.

Zu seiner aktiven Zeit als Spieler war der Obercastroper Fußball von diesen Dimensionen noch ein gehöriges Stück entfernt. Als Siebenjähriger schloss sich der heutige Wacker-Vereinschef dem damaligen BW Obercastrop an, der seine Spielstätte unweit von Figurs Elternhaus am Stadtgarten hatte. Bis 1991 lief Figur in der Kreisliga A für die „Blau-Weißen“ auf, musste dann nach einem Kreuzbandriss sportlich kürzer treten. Zudem engagierte er sich auf verschiedenen Vorstandsposten bei BW und später beim heutigen Fusionsclub Wacker Obercastrop. Nur zwei Mal wurde der gemeinsame Weg von Frank Figur und den Obercastroper Fußballern unterbrochen. Zum einen spielte er im C- bis A-Juniorenalter für die Spvg Schwerin und die SG Castrop, zum anderen legte er nach seinem Rücktritt als Vorsitzender 2006 eine zweijährige Jahre Pause ein.

Jetzt ist Frank Figur, der beruflich als Feuerwehrmann bei Rütgers tätig ist, zurück und hat eine ganz Reihe von Ideen für sich und sein Vorstandsteam mitgebracht. Die Jugendarbeit bei Wacker soll noch stärker gefördert, zu diesem Zweck ein Jugendkoordinator eingestellt werden. Auch die Vergrößerung des Kabinentrakts und der Neubau einer kleinen Tribüne in der Erin-Kampfbahn schwebt dem Vereinschef vor, auch wenn dies „noch Zukunftsmusik“ sei, wie er einräumt. Fest steht in jedem Fall, dass sich die Sportbegeisterung durch die gesamte Familie Figur zieht. Ehefrau Maria betreut die Frauen- und Mädchenfußballabteilung bei Wacker, Tochter Dana läuft als Handballerin für die C-Juniorinnen des TuS Ickern auf. Im eigenen Elternhaus sieht sich sich Frank Figur hingegen mit der Vorliebe für einen fußballerischen Lokalrivalen konfrontiert: Vater Helmut und Bruder Stefan, der aktuell noch im Kader der dortigen A-Liga-Mannschaft steht, sind bekennende Anhänger der Spvg Schwerin. „Da gibt es natürlich immer etwas zu diskutieren“, schmunzelt Frank Figur. Und natürlich einen zusätzlichen Anreiz, mit Wacker möglichst bald den Sprung in die Landesliga zu schaffen.

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