Frauenhandball: Noch eine Chance für die Copar-Sieben

CASTROP-RAUXEL Spannender als es der Spielplan vorgibt, hätte wohl auch keine Hollywood-Regiegröße das Finale in der Frauenhandball-Landesliga inszenieren können. Der Tabellenletzte Castroper TV weist drei Spieltage vor Saisonende fünf Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf, könnte aber die Entscheidung zumindest noch einmal aufschieben.

von Von Jörg Laumann

, 27.03.2009, 18:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Frauenhandball: Noch eine Chance für die Copar-Sieben

Castrops Coach Ulrich Copar in Aktion.

Am Samstag, 28. März (Anwurf: 17 Uhr), treten die Schützlinge von Trainer Ulrich Copar beim Vorletzten TV Beckum an, den sie im Hinspiel klar mit 23:16 bezwangen. Sollte erneut ein Sieg gegen die Münsterländerinnen gelingen, würde der CTV in der Tabelle an Beckum vorbeiziehen.

Eine Niederlage des TV Wanne, der aktuell den Platz am rettenden Ufer belegt, ist an diesem Spieltag zudem recht wahrscheinlich, da die Hernerinnen beim verlustpunktfreien Tabellenführer VfL Brambauer auflaufen. Obwohl der Spitzenreiter bereits als Meister feststeht, zeichnet sich bislang kein Nachlassen ab. "Brambauer will wohl zu Null durch die Saison gehen", glaubt auch Copar.

Copar fordert Siege Sein Team, das an diesem Spieltag wiederum auf Torjägerin Susanne Gerhardus (Urlaub) verzichten muss, könnte somit noch einmal auf drei Punkte an Wanne heranrücken. Copar will sich jedoch nicht lange mit Rechenspielen aufhalten: "Wir müssen erst einmal unsere Spiele gewinnen."

Sollte dies nicht gelingen, droht dem CTV nach zwei Landesliga-Spielzeiten der Gang zurück in die Bezirksliga. Als Hintertürchen bliebe noch das Erreichen des drittletzten Platzes, der zu einem Entscheidungsspiel gegen den Drittletzten der Parallelstaffel im Bezirk Süd berechtigen könnte, falls noch eine Mannschaft aus der Landesliga zurückzöge. Doch diese Hoffnung für ist sehr vage, wie auch Trainer Copar weiß: "Aktuell zeichnet sich nichts in dieser Richtung ab."

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