Trainer Dennis Hasecke hat bei der Spvg Schwerin ein Luxusproblem

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Die Qual der Wahl hat Schwerins Trainer Dennis Hasecke am Sonntag, 25. August. Elf aus 30 muss er für die Startelf bestimmen. Die SG Castrop baut indes auf einen starken Defensivgaranten.

Castrop-Rauxel

, 24.08.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Saison-Einstieg ohne Punkte ist abgehakt. Am zweiten Spieltag sind die Bezirksligisten Spvg Schwerin und SG Castrop in die Erfolgsstraße eingebogen. Für beide soll das keine Eintagsfliege bleiben. Am Sonntag, 25. August, geht’s darum, das Punktekonto auf der Habenseite zu erhöhen.

Spvg Schwerin - SF Stuckenbusch (25. August, 15 Uhr, Grafweg)

Extrem unterschiedlicher hätten die letzten Ergebnisse dieser Teams den Zahlen nach nicht sein können: Schwerin siegt 5:2 - Stuckenbusch unterlag 3:5. Doch: Gegen wen wurde gespielt? Und da hatte Schwerin bei Westfalia Gelsenkirchen zweifellos den angenehmeren Gegner als Stuckenbusch mit dem FC Marl, der schon als Bayern München der Bezirksliga gesehen wird. Da Schwerin und Stuckenbusch auch ein Wörtchen mitreden wollen an den „Fleischtöpfen“, würde vorerst nur der Sieger diese Option offen halten.

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Schwerin gegen Stuckenbusch ist ein Duell von zwei personell völlig runderneuerten Mannschaften. „Die Chancen stehen bei 50:50. Die Tagesform, und wer besser ins Spiel findet, wird entscheidend sein“, denkt Schwerins Trainer Dennis Hasecke, der keine verletzten Spieler auf seiner Liste stehen hat. „Theoretisch kann ich 30 Leute einsetzen.“ Dass die Erwartungen in diese Partie allgemein hoch sind, weiß Hasecke, er bremst sie aber ein wenig: „Ich hoffe auf ein schönes Spiel. Die Qualität dazu haben beide Teams. Trotzdem erfüllen solche Spiele die Erwartungen häufiger auch mal nicht.“

Trainer Dennis Hasecke hat bei der Spvg Schwerin ein Luxusproblem

Tino Westphal sprach von einer „Mega-Stimmung“ bei der SG Castrop im Training. © Volker Engel

SG Suderwich - SG Castrop (25. August, 15 Uhr, Lülfstraße, Recklinghausen)

Überraschend hat die SG Suderwich zuletzt beim VfB Hüls (1:1) den ersten Saisonpunkt geholt. Gastgeber SG Castrop ließ sich indes Zeit, ehe das 2:1 (90.+2) gegen den VfB Kirchhellen fiel und der erste „Dreier“ perfekt war. Mit Suderwich und Castrop prallen zwei Kandidaten aufeinander, die beide einen personellen Umbruch gestemmt haben, wobei der von „Surk“ extremer war. Daher sahen viele in Suderwich schon den ersten Absteiger. So schnell galoppieren die Pferde aber nicht: Die Recklinghäuser überraschten im Kreispokal mit dem Sieg gegen den Ligakonkurrenten Stuckenbusch. Und auch das 1:1 beim VfB Hüls ließ aufhorchen.

Ohne Vereinsbrille betrachtet, ist das Spiel auf dem Sportplatz Lülfstraße eins auf Augenhöhe, zumal die Castroper Offensivkraft gegen Kirchhellen nicht begeisterte. „Der 2:1-Sieg hat uns aber sehr gut getan, im Training unter der Woche war eine Mega-Stimmung zu spüren. Ich hoffe, dass wir die in Suderwich auf den Platz bringen“, sagt Trainer Tino Westphal.

Dass es an der offensiven Schlagkraft haperte im Kirchhellen-Spiel, hat Westphal ebenso erkannt wie die gute Abwehrleistung um den überragenden Ingmar Holtkamp. „In Suderwich zu punkten ist wichtig, zumal wir danach auf den FC Marl, Schwerin und Rentfort treffen“, so Westphal, der am Sonntag auf sein komplettes Personal zurückgreifen kann.

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