Fußball: Habinghorst will doch nur spielen

CASTROP-RAUXEL Dieter Beleijew konnte sich am Sonntag in Ruhe das Schweriner Spiel in Lindenhorst anschauen. Der Trainer des VfB Habinghorst hat im Moment genug Zeit, die Ligarivalen zu beobachten, denn die Partien seines eigenen Teams fallen einigermaßen zuverlässig aus.

von Von Jan Große-Geldermann

, 02.03.2009, 17:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fußball: Habinghorst will doch nur spielen

Der VfB Habinghorst (blaue Trikots) konnte zuletzt Ende November auf dem heimischen Rasen spielen.

Das letzte Meisterschaftsspiel hat Habinghorst am 7. Dezember 2008 bestritten (0:2 beim SC Weitmar) - vor über zwölf Wochen. Seitdem ist der Rasenplatz am Habichthorst fast durchgängig gesperrt. Auch die Auswärtsspiele des VfB fielen Regen, Schnee und Frost zum Opfer. Vier Partien muss Habinghorst in den kommenden Wochen nachholen. Drei mehr als die meisten Konkurrenten.

Kurios: Am nächsten Sonntag (8. März) hat der VfB erneut frei - so will es der Spielplan in der 17er-Liga. Dann hat die Beleijew-Elf vier Partien weniger auf dem Konto als die anderen Teams im Landesliga-Keller. In der Tabelle haben sich die Ausfälle bislang allerdings kaum ausgewirkt. Weil die Konkurrenz regelmäßig patzt, steht der VfB dank des besseren Torverhältnisses noch immer auf einem Nicht-Abstiegsplatz.Beleijew: "Zeit, dass es endlich losgeht" "Besser hätte es nicht laufen können", sagt Beleijew mit Blick auf die bisherigen Ergebnisse. Trotzdem nerven ihn die vielen Absagen. Denn die Nachholspiele werden allesamt unter der Woche stattfinden - für ein Team mit einigen Wechselschichtlern ein Problem. Die größere Belastung mit vielen Spielen innerhalb kurzer Zeit bereitet dem Habinghorster Trainer dagegen keine Sorgen: "Wir haben gut trainiert, die Substanz ist da. Kurzum: Es wird Zeit, dass es endlich losgeht."

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