Fußball: Schwerin spielt "grottenschlecht" - 0:4

CASTROP-RAUXEL Wenn Trainer Helmut Schulz sagt, er habe ein "grottenschlechtes Spiel seiner Mannschaft" gesehen hat, dann war das wirklich schlimm. Der Landesligist Spvg Schwerin verlor beim SSV Buer mit 0:4. Schulz: "Das war das schlechteste Spiel, seit ich hier bin." Das sind immerhin schon anderthalb Jahre.

von Ruhr Nachrichten

, 22.03.2009, 18:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon nach zehn Minuten erwischte der Gastgeber die Defensive der Schweriner in einer Tiefschlafphase: Bei einem langen Ball aus dem Halbfeld vergaßen die Blau-Gelben gleich zwei gegnerische Angreifer, wähnten sie sogar im Abseits. Buers Markus May durfte sich die Ecke aussuchen und ließ BG-Keeper Christian Pauly keine Chance - 1:0.

Schon nach zehn Minuten erwischte der Gastgeber die Defensive der Schweriner in einer Tiefschlafphase: Bei einem langen Ball aus dem Halbfeld vergaßen die Blau-Gelben gleich zwei gegnerische Angreifer, wähnten sie sogar im Abseits. Buers Markus May durfte sich die Ecke aussuchen und ließ BG-Keeper Christian Pauly keine Chance - 1:0.

Weckruf bleibt ungehört

Wer gedacht hätte, das war nun der Weckruf für die zuletzt eigentlich überzeugend aufgetretenen Schweriner, der hatte geirrt. Es dauerte sage und schreibe bis zur 30. Minute, ehe ein abgefälschter Freistoß von Libero Ioannis Tsotoulidis für so etwas wie Gefahr vor dem Tor der Gastgeber sorgte. Kurz darauf reklamierten Hasecke und Co. im gegnerischen Strafraum ein absichtliches Handspiel der Buerer Abwehr. Der Pfiff des insgesamt sehr guten Schiedsrichters blieb aus.

Mit Wiederanpfiff nach der Pause war ein Aufbäumen zu erkennen. Lars Kattner tauchte in der 52. Minute frei vor dem Keeper auf, schoss ihn aber aus acht Metern an. Drei Minuten später leistete sich Rechtsverteidiger Kattner dann aber einen unnötigen Ballverlust im Mittelfeld. Buer schaltete schnell um - zu schnell für die Schweriner Abwehr. Andre Krischak stand plötzlich völlig frei vor Pauly und ließ sich nicht zweimal bitten - 2:0. Das kleine Flämmchen Schweriner Hoffnung war erloschen, es war nur ein Strohfeuer.

Nach dem 0:2 ergibt sich Schwerin in sein SchicksalJetzt ergab sich Schwerin in sein Schicksal. Vor dem 0:3 war kein Zweikampfverhalten zu erkennen, David Moreno-Gonzalez stand wieder frei vor Pauly und schob ein (61.). Das 4:0 für Buer resultierte aus einem Konter, den wiederum Krischak erfolgreich abschloss. Bei konsequenter Spielweise hätte Buer vielleicht sogar noch den ein oder anderen Treffer mehr erzielen können, es wäre des Guten aber wirklich zu viel gewesen. Auf der anderen Seite hatte Schwerin - mit viel Wohlwollen - auch noch zwei halbe Chancen durch Hasecke, um das Ergebnis etwas erträglicher zu gestalten.

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