FC Castrop-Rauxel dreht gegen Eintracht Ickern spät auf

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Der FC Castrop-Rauxel steht im Halbfinale der Fußball-Stadtmeisterschaft. Gegen Eintracht Ickern drehte der FC aber erst so richtig auf, als die Ickerner nur noch zu zehnt waren.

Castrop

, 13.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Über das Ergebnis bin ich natürlich froh, aber mit der Leistung der Mannschaft bin ich nicht zufrieden". Das waren die Worte von FC-Coach Patrick Stich nach dem Abpfiff des Halbfinals der Fußball-Stadtmeisterschaften.

Seine Mannschaft schlug Eintracht Ickern am Ende dank einiger später Tore am Ende deutlich mit 6:0 (1:0) und ist damit der Finalgegner des Landesligisten SV Wacker Obercastrop. „Das ist ein Bonusspiel für uns. Da können wir dann befreit aufspielen und sind nicht unter Druck", so Stich. Bei einem Spiel am Maximum der eigenen Leistungsfähigkeit traue er seiner Mannschaft, die in der Kreisliga-A spielt, auch einen Überraschungssieg zu.

Rimon Haji bringt den FC Castrop-Rauxel in Führung

In einem über weite Strecken ereignislosem Spiel setzten die Castrop-Rauxeler zwar früh das erste Ausrufezeichen durch den Führungstreffer von Rimon Haji (15. Minute). Nach dem Abspiel von Marco Führich schoss er den Ball unhaltbar ins rechte Eck. Bis zum Halbzeitpause verlief das Spiel dann aber ohne große Torchancen auf beiden Seiten.

Nach dem Wiederanpfiff erhöhte Onur Cakir schnell zum 2:0 (48.). Sein Freistoß aus 25 Metern Torentfernung landete im linken Eck. Die Torschüsse der Eintracht hingegen waren zu harmlos und konnten problemlos von FC-Torwart Philipp Reimann gehalten werden (58. und 63.).

Eintracht Ickern schwächt sich mit einer Gelb-Roten Karte selbst

Mit zunehmender Spieldauer wuchs dann wegen mangelnder Chancen und schlechtem Passspiel auch der Unmut der Ickerner. Trainer Erkan Gül kommentierte vom Spielfeldrand das Geschehen mit Sätzen wie "Da kommt kein Pass über drei Meter an". Auch Yalim-Dögan Öztürk ließ seinem Frust freien Lauf, woraufhin er innerhalb von vier Minuten zwei gelbe Karten sah und in der 60. Minuten vom Platz verwiesen wurde.

Nur noch zu zehnt spielend boten sich dem FC mehr Freiräume, die in den letzten 20 Spielminuten dann auch konsequent genutzt wurden. Dennis Both umspielte Eintrachts Keeper Tristan Bialuschewski und schoss den Ball in Richtung linkes Eck. Bevor der Ball die Linie überquerte brachte der ebenfalls eingewechselte Vedat-Yusuf Öz noch seinen Fuß an den Ball (74.) - 3:0.

Nur zwei Minuten später fungierte Öz als Vorlagengeber für Alan Alic. Nach dem Querpass stand Alic frei vorm Tor und musste den Ball nur noch ins Netz schieben. Anschließend verwandelte er auch zum 5:0, diesmal nach Hereingabe von Maurice Keusch (79.). Drei Minuten vor dem Abpfiff setzte Ayhan Celik mit seinem Kopfball nach der von Marco Führich getretenen Ecke zum 6:0-Endstand den Schlusspunkt der Halbfinal-Partie.

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