Fußball: VfB Habinghorst verliert 1:3

CASTROP-RAUXEL Und darauf haben sie nun drei Monate warten müssen: 1:3 (0:0) unterlagen die Landesliga-Fußballer des VfB Habinghorst bei der SG Eintracht Gelsenkirchen. Es war das erste Punktespiel nach der langen, langen Winterpause.

von Von Jürgen Weiß

, 15.03.2009, 18:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fußball-Landesliga: Eintracht Gelsenkirchen - VfB Habinghorst 3:1 (0:0) Das Ambiente des Gelsenkirchener Südstadions zeugte von lang vergessener Fußballklasse. Übrig geblieben ist ein großes Stadion mit einer höherklassig anmutenden überdachten Tribüne. Mit dem Unterschied, dass es hier nicht mehr hochklassig zugeht, sondern sich zwei Mannschaften trafen, die um den Klassenerhalt der Landesliga kämpfen. Dabei musste der VfB schon beim Freitagtraining zwei Rückschläge verkraften. Im Pressegespräch am Morgen hatte Beleijew noch "alle Mann an Bord" vermeldet. Doch Philipp Nährig und Hayder Bozkurt verletzten sich am letzten Übungsabend vor dem Spiel und erschienen in Gelsenkirchen nur in Zivil.

Ein tiefer Rasen und viele lange Schläge

Trotz der fehlenden Personalie sah die Mannschaft von VfB-Trainer Dieter Beleijew lange Zeit ansprechend aus, ohne allerdings zu glänzen. Kampf war angesagt. Ein tiefer Rasen, der die Wetterkapriolen der letzten Wochen und Monate auch nicht schadlos überstanden hat, lässt einfach ein schönes Fußballspiel nicht zu. Lange Schläge waren das Rezept. Die Hausherren im Vorteil. Sie erreichten auf Grund ihrer Kopfballstärke jeden ersten Ball, während die Habinghorster ihren Vorlagen meist erfolglos hinterherhechelten.

Vielleicht war es ein Vorteil für die Gastgeber, die schon einen Punktekampf (0:2 in Mengede) hinter sich hatten. Habinghorst konnte nur den Mut aus diversen Testspielen einbringen. War nicht genug. Bevor der VfB ins Spiel kam besaßen die Heimischen zwei Chancen. Habinghorst hielt dagegen. Gut anzusehen der Spielzug, als Marc Olschewski auf Martin Kapitza passte, doch dessen Unentschlossenheit einem Abwehrspieler reichte dazwischen zu fahren.Die Eintracht bestraft die Habinghorster Fehler

So ging es weiter, Mittelfelduelle prägten die Zeit bis zur Pause. Dann lachte plötzlich der große Habinghorster Anhang. Olschewski schickt Mehmet Turgut mit einem Zuckerpass und der spitzelt das Leder am Torwart vorbei zum 1:0 (54.) ins Netz. Die Eintracht antwortet mit wütenden Attacken. Konnte Torwart Daniel Kozakowski noch einen Kopfball aus dem Winkel boxen, war er nach dem folgenden Eckball machtlos: 1:1 (68.). Es kam noch schlimmer. Andrè Pape foult ohne Not und der fällige Elfmeter zum 2:1 (68.) drehte das Spiel. Pape hätte seinen Fehler ausbügeln können. Statt mit einem Kopfball versuchte er es frei vor dem Tor mit einem Fallrückzieher. Die große Chance vertan. Das 3:1 (91.) rächte die Aktion.

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