Fußballer Marc Flaczek vom FC Frohlinde muss sein Comeback noch verschieben

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Ein Fußballer für den erst eine Position gefunden werden musste, ein Billardspieler als Discjockey und der faire Tennisspieler. Das sind unsere Sportgeschichten vom Wochenende.

Castrop-Rauxel

, 11.11.2019, 13:10 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Sportler der heimischen Vereine erleben nicht immer nur Geschichten rund um sportliche Ergebnisse, sondern auch andere kuriose Dinge. Wir haben die Geschichten des Wochenendes zusammengefasst.

Marc Flaczek, Fußballspieler des FC Frohlinde, hatte sich am Sonntag im Gespräch mit dieser Zeitung so gefreut, dass er in der Woche wieder ins Training einsteigen kann. Nach einer Untersuchung am Montag bekam der 24-Jährige von den Ärzten allerdings kein grünes Licht. Flaczek war mit verschiedenen Symptomen ins Krankenhaus gekommen. Die schnelle Behandlung sorgte für Besserung. Flaczek sagte aber nun am Montag: „Ich darf noch nicht trainieren.“

Lennart Reichel, Abwehrspieler beim Bezirksligisten Spvg Schwerin, wurde beim Warmmachen vor dem Rentfort-Spiel von Außen gefragt, ob er denn nun Stammspieler sei, was der Fußballer lächelnd konterte: „Wir spielen jetzt doch mit einer Dreierkette - diese Position musste für mich erst längere Zeit gefunden werden.“

Markus Dömer, Billardspieler des ABC Merklinde, war bei den Titelkämpfen um die deutschen Meisterschaften in Bad Wildungen quasi „Hans Dampf in allen Gassen“. Als neuer Bundesportwart der Karambolage-Spielarten war er für viele Organisations-Arbeiten zehn Tage lang rund um die Uhr zuständig. Als aktiver Spieler gewann er im Dreiband und Einband am Turniertisch die Gold-Medaillen. Und zu guter Letzt nahm er das Mikrofon in die Hand, um die Gäste in der Wandelhalle des Kurhauses als erfahrener Disc-Jockey nach den Partien bei der Players-Party in Stimmung zu bringen.

Fußballer Marc Flaczek vom FC Frohlinde muss sein Comeback noch verschieben

Markus Dömer war als Discjockey bei der Spielerparty der Deutschen Meisterschaft tätig. © Billardmagazin Touch

Willi Trippe, Tennisspieler vom TC GW Frohlinde, hätte eigentlich einen Fairness-Preis bei den Westfälischen Tennishallenmeisterschaften verdient gehabt. Die Auslosung in der Konkurrenz der Herren 65 hatte ihm ein Erstrundenmatch gegen Hein-Walter Freitag aus Hagen beschert. Vergeblich wartete der Frohlinder zu dem angesetzten Termin auf den Favoriten, denn Freitag hatte den Termin verschwitzt. Nach den Regeln hätte das seine Disqualifikation bedeutet und Trippe wäre eine Runde weiter gekommen. Der Frohlinder bot aber seinem Gegner an, das Spiel am nächsten Tag auszutragen. Trippe verlor glatt in zwei Sätzen und Freitag wurde Westfalenmeister.

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Paul Neese, Fußballspieler des FC Frohlinde in der Landesliga, hatte am Sonntag wieder eine Doppelschicht zu fahren. Am Morgen stand er als Trainer der A-Junioren des FCF beim 4:1-Sieg in Herne-Süd an der Seitenlinie. Nach Abpfiff ging es dann ruckzuck zum Senioren-Kick an die Brandheide. Zeitstress hätte er sich aber nicht machen müssen. Der im August 21 Jahre alt gewordene Neese ksaß zunächst auf der Bank, ehe er dann in der 46. Minute für Chris Matuszak eingewechselt wurde.

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