Gelingt der Sprung an die Tabellenspitze? - Sonntag in Lütgendortmund

Wacker Obercastrop

Eine weitere lösbare Aufgabe wartet auf den Tabellenzweiten der Fußball-Bezirksliga, SV Wacker Obercastrop. Am Sonntag, 30. Oktober muss die Esser-Elf beim Drittletzten SG Lütgendortmund antreten. Mit einem Sieg könnte Wacker an die Tabellenspitze zurückkehren.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jörg Laumann

, 28.10.2011, 15:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gegen Kellerkind Westfalia Huckarde (weiße Trikots) kamen André Pape und sein SV Wacker Obercastrop vor Wochenfrist nur schwer in Tritt.

Gegen Kellerkind Westfalia Huckarde (weiße Trikots) kamen André Pape und sein SV Wacker Obercastrop vor Wochenfrist nur schwer in Tritt.

Da die Dortmunder in der Heimtabelle als die bislang schwächste Mannschaft in dieser Saison ausgewiesen werden, gehen die Obercastroper als klarer Favorit in diese Partie des elften Spieltags.

Wacker-Trainer Uwe Esser will die anstehende Aufgabe jedoch keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen - nicht zuletzt aufgrund der Eindrücke des vergangenen Spieltags, an dem seine Schützlinge gegen eine weitere Mannschaft aus dem Tabellenkeller nur schwer in Tritt kamen. Das 3:0 gegen Westfalia Huckarde war zwar deutlich, wurde aber erst in den Schlussminuten perfekt gemacht.Esser fordert mehr Disziplin

"Da haben wir uns schwer getan", blickt Esser zurück. In Lütgendortmund sei es erforderlich, den Gegner viel früher unter Druck zu setzen, als dies gegen Huckarde gelungen sei. Außerdem ruft der Trainer sein Team zu mehr Disziplin auf: "Wir dürfen uns nicht ständig zur Meckerei hinreißen lassen."

Die Lütgendortmunder haben zuletzt mit einem 3:1-Sieg beim Hörder SC für Aufsehen gesorgt und damit den Anschluss an das Mittelfeld wieder hergestellt. Dennoch gibt Esser für das Gastspiel beim Vierzehnten eine klare Richtung für sein Team vor: "Wenn wir oben dranbleiben wollen, müssen wir von dort drei Punkte mitnehmen."

Schützenhilfe von Schwerin? Dass der Lokalrivale Spvg Schwerin, der zeitgleich den Tabellenführer BSV Schüren empfängt, den Obercastropern zu Platz eins verhelfen könnte, beschäftigt Esser nach eigenen Angaben überhaupt nicht. "Wir müssen auf uns schauen und unsere eigenen Spiele gewinnen", sagt der Wacker-Trainer, "dann sehen wir weiter".

 

 

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