„Glück“ wird zum Fremdwort für die Spvg Schwerin

mlzFußball-Bezirksliga

Die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin haben mit Pech auf dem rutschigem Rasen des Spitzenreiter Erler SV verloren.

Schwerin

, 02.12.2019, 11:42 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wer kein Glück hat, für den gesellt sich häufig auch noch Pech dazu. Wie ein Roter Faden zieht sich das durch die bisherige Saison der Spvg Schwerin in der Fußball-Bezirksliga. Und auch im Spiel am Sonntag beim keineswegs besseren Spitzenreiter Erler SV hielt diese Serie bei der 0:1-Niederlage.

Einen Punkt hatten die Blau-Gelben allemal verdient wegen der kämpferisch guten Einstellung. Doch beim Erler Siegtor (58.) schlug wieder einmal das bereits erwähnte Schweriner Pech zu: Torjäger Karagülmez war zu früh losgesprintet und stand nach einem Pass in die Tiefe klar im Abseits, der Pfiff blieb jedoch aus. Und Karagülmez netzte zum 1:0 ein. „Der stand mindestens zwei Meter im Abseits“, ärgerte sich Schwerins Trainer Dennis Hasecke.

Hasecke: „Uns fehlen Alternativen“


Der Coach gestand aber auch ein: „In der zweiten Halbzeit haben wir nach vorne hin nicht mehr stattgefunden. Es wird Zeit, dass die Winterpause kommt und wir danach mit von Verletzungen genesenen Spielern wieder mehr Alternativen haben.“

Eine Chance zum 1:1 hatte die Spvg trotzdem in der Schlussphase: Gökhan Ceylan war jedoch zu anständig, ließ sich nach einer klaren Berührung im Strafraum nicht fallen, um dann an Keeper Zimmer zu scheitern. Wäre Ceylan gefallen, hätte es einen Elfmeter gegeben. Erle vergab aber auch eine Riesenmöglichkeit: Torjäger Karagülmez nagelte den Ball aus acht Metern an die Latte.

„Glück“ wird zum Fremdwort für die Spvg Schwerin

Der tiefe Rasenplatz „Am Forsthaus“ in Erle war nicht das reine Vergnügen, wie hier Schwerins schlammverschmutzter Torwart Cedric Niemeyer deutlich dokumentiert. © Klingsieck

Auf schlammigem, rutschigem Rasen stand bei der verbissen geführten Partie die feine Fußball-Klinge hintenan. Ab Minute 67 spielte Schwerin in Unterzahl: Timo Ballmann diskutierte zu intensiv mit dem Schiedsrichter und sah die Gelb-Rote Karte.

Schweriner Nadelstiche

Die bessere Halbzeit war die erste. Erle konnte in der Anfangsphase den Sack bereits zuschnüren. Jerome Juskowiak traf aus fünf Metern nur den Pfosten. Christoph Reckort trat auf der Torlinie über den Ball. Doch auch Schwerin setzte Nadelstiche. Ballmann schob das Leder nach einer Energieleistung knapp rechts am Tor vorbei. Und Muhamed El Marsi kam nur eine Fußspitze zu spät gegen Keeper Zimmer. Nach der fünften Niederlage in Folge rutscht die Spvg Schwerin auf Tabellenplatz zehn ab.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt