Handball: 28:28 - TuS Ickern freut sich über einen weiteren Punkt

ICKERN Der Handball-Landesligist TuS Ickern hat im zweiten Spiel der Rückrunde einen Achtungserfolg verbucht. Gegen Borussia Höchsten (3.) gelang dem Tabellenzwölften ein 28:28 (13:16)-Unentschieden. Dabei hatte es zunächst nach einem klaren Sieg für den Favoriten aus Höchsten ausgesehen.

von Von Jörg Laumann

, 20.01.2008, 21:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Coach Stephan Pade landete einen Glücksgriff. Er nahm den erschöpften Nils Rodammer raus und brachte in Oliver Schultz den Schützen des Ausgleichs.

Coach Stephan Pade landete einen Glücksgriff. Er nahm den erschöpften Nils Rodammer raus und brachte in Oliver Schultz den Schützen des Ausgleichs.

In der Folgezeit wendete sich das Blatt zunächst jedoch wieder zu Gunsten der Gäste. Höchsten zog auf 9:15 aus Sicht der Gastgeber davon, mit 13:16 wurden die Seiten gewechselt.

In der Folgezeit wendete sich das Blatt zunächst jedoch wieder zu Gunsten der Gäste. Höchsten zog auf 9:15 aus Sicht der Gastgeber davon, mit 13:16 wurden die Seiten gewechselt.

"In der zweiten Halbzeit hat es sich ausgezahlt gemacht, dass wir heute eine gut besetzte Bank hatten", bilanzierte Pade nach der Partie. Im Gegensatz zur Hinrundenpartie, die man in Höchsten ersatzgeschwächt mit 25:27 verloren hatte, konnte der Ickerner Trainer diesmal in der Tat kleine Schwächephasen seiner Schützlinge immer wieder kompensieren.

Der beste Schachzug: Rodammer raus, Schultz rein

So erzielten Pascal Ulrich und Florian Vogel, die im zweiten Durchgang in die Partie kamen, wichtige Treffer für die Gastgeber. Der erfolgreichste Schachzug gelang Pade jedoch mit der Einwechslung von Oliver Schultz, den er in den letzten fünf Minuten für den erschöpften Nils Rodammer auf die halblinke Position im Angriff beorderte.

In der spannenden Schlussphase schlug Schultz' große Stunde, nachdem die Höchstener noch einmal mit 28:26 in Führung gegangen waren. Zwei Minuten vor Spielende verkürzte der Ickerner den Rückstand aus Sicht der Gastgeber auf ein Tor, 40 Sekunden legte Schultz auch noch den umjubelten Ausgleich zum 28:28 nach.

In die Freude nach dem Spiel mischte sich beim TuS die Sorge um Carsten Böcking, der sich am Knie verletzt hatte. "Ich hoffe, dass er nicht länger ausfällt", sagte Trainer Pade.

Lesen Sie jetzt