Handball: Junioren-Derby geht an die HSG - 32:14 gegen Ickern

CASTROP-RAUXEL Die Verhältnisse waren klar: In unserem Spiel der Woche schlugen die D-Jugend-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin (2.) den Kreisliga-Nachwuchs des TuS Ickern (5.) mit 32:14. "Das lief letztlich genau so, wie ich es mir vorgestellt habe", sagte HSG-Trainer Volker Schäfer nach der einseitigen Partie.

von Von Florian Kopshoff

, 04.03.2009, 17:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Handball: Junioren-Derby geht an die HSG - 32:14 gegen Ickern

Einen Schritt voraus: In der D-Jugend-Kreisliga gehören die Rauxel-Schweriner (orangene Trikots) zu den "alten Hasen". Der TuS Ickern blickt in die Zukunft - erwartet eine erfolgreiche Saison 2009/2010.

Schließlich sei in seiner Mannschaft eine erfahrene, eingespielte "Truppe" auf ein Team getroffen, das fast ausschließlich aus Spielern des Jungjahrgangs - teilweise auch aus E-Jugendlichen bestand. Die HSG-Abwehr stand gut, der Sturm traf ausgeglichen - der Trainer war zufrieden.

"Was anderes wäre völlig überraschend gewesen", wussten Schäfer und auch TuS-Co-Trainer Meinolf Scheumann. Der sieht die große Zeit seiner jungen Handballer in naher Zukunft: "Wir müssen noch ein 'Jährchen' warten." Dann, glaubt der Ickerner Co, werde seine Mannschaft oben angreifen - eben so, wie es die Rauxel-Schweriner bereits tun.

Ziel ist die Qualifikation für eine Leistungsklasse

Die verloren nur zwei der zwölf bislang absolvierten Saisonspiele und sind hinter dem ungeschlagenen Haltern-Sythen 3 Zweite. Viel wichtiger: Vor der kommenden Spielzeit werden die Handballer der HSG, die dann als C-Jugendliche auflaufen, die Möglichkeit haben, sich in einer Qualifikationsrunde für eine Handball-Leistungsklasse zu qualifizieren. Obwohl Trainer Schäfer um die Stärke seiner Mannschaft weiß, bleibt er bescheiden: "Die Qualifikation für eine Bezirksliga ist utopisch." Schließlich gehören seine Spieler in der C-Jugend-Konkurrenz wieder zu den "Kleinen". Aber: Eine Kreis-Leistungsklasse soll es schon werden.Arbeiten an einem neuen Spielsystem

Dafür trainiert der HSG-Nachwuchs bereits jetzt: "Wir arbeiten derzeit an einem neuen Spielsystem - einer neuen Deckungsvariante", verrät Schäfer. Damit auch in Zukunft ähnlich deutliche Siege auf dem Papier stehen, wie zuletzt gegen den Rivalen TuS Ickern.

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