Heim-Punkte für TuS Ickern Pflicht - Die Vorschauen

Handball

Vier Punkte beträgt der Rückstand des Tabellenletzten TuS Ickern auf den ersten Nichtabstiegsplatz in der Handball-Landesliga. Noch zehn Spiele verbleiben ihm, um den Klassenverbleib zu sichern. Das erste davon steht am Sonntag gegen den Hammer SC 2008 auf dem Plan. Die HSG Rauxel-Schwerin will derweil ihren Lauf ausbauen.

CASTROP-RAUXEL

, 29.01.2016, 17:09 Uhr / Lesedauer: 2 min
Julian Esser (gelbes Trikot) fehlt dem TuS Ickern am Sonntag, 31. Januar. Dann geht es für das Schlusslicht im Heimspiel gegen den Tabellenelften Hammer SC 2008.

Julian Esser (gelbes Trikot) fehlt dem TuS Ickern am Sonntag, 31. Januar. Dann geht es für das Schlusslicht im Heimspiel gegen den Tabellenelften Hammer SC 2008.

Handball-Landesliga 3 TuS Ickern - Hammer SC 2008 (Sonntag, 18 Uhr in der Sporthalle an der B 235, Castrop-Rauxel

Gut möglich, dass die Ickerner bei ihrer Partie, die am Sonntag um 18 Uhr angeworfen wird, starke Fernseh-Konkurrenz bekommen: Sollte die deutsche Handball-Nationalmannschaft das EM-Endspiel erreichen, würde sich dies mit dem Spiel des TuS überschneiden. Für Ralf Utech, Trainer und Handball-Abteilungsleiter der Ickerner, steht eine Verlegung der Landesliga-Partie aber nicht zur Debatte. „Der Terminplan ist in dieser Saison so eng, dass man kein freies Wochenende hat“, gibt er zu bedenken.

Somit wird die Utech-Sieben am frühen Sonntagabend nach zuvor neun Niederlagen in Folge den nächsten Anlauf unternehmen, endlich wieder Punkte auf die Habenseite zu bringen. 

„Keine Übermannschaft“

Im Hammer SC sieht der TuS-Trainer. „keine Übermannschaft“. Der Aufsteiger steht als Elfter in der Tabelle nur unwesentlich besser das als der TuS. Auf fremdem Parkett ist dem Sportclub aber bislang wenig gelungen. Nur eines von ihren acht Auswärtsspielen konnten die Hammer gewinnen. Auf Ickerner Seite fallen nach wie vor einige Stammspieler aus. Utech muss am Sonntag auf Sascha Knauf, Stefan Kresse, Julian Esser und Kilian Esser verzichten. Auch der Einsatz von Torwart Alexander Busche ist noch fraglich. 

Bezirksliga 4 HSG Rauxel-Schwerin – HSC Haltern-Sythen 2 (Sonntag, 18 Uhr, Sporthalle des Adalbert-Stifter-Gymnasiums, Castrop-Rauxel)

Drei Partien haben die Schützlinge von HSG-Trainer Stephan Speckbacher bislang in der Rückrunde absolviert und davon keine einzige verloren. Mit der fast optimalen Ausbeute von fünf Punkten konnten sich die Castrop-Rauxeler auf den elften Platz vorarbeiten, der am Saisonende sicher den Klassenverbleib bringen würde. Nun sieht Speckbacher sein Team vor einer richtungsweisenden Begegnung. „Wenn wir gewinnen, können wir uns von der Gefahrenzone absetzen“, sagt der HSG-Übungsleiter, „im Falle einer Niederlage wären wir wieder unten dabei.“

An Haltern vorbeiziehen

Um in der Tabelle an Haltern vorbei zu ziehen, müssten die Castrop-Rauxeler mit mindestens sechs Tore Unterschied gewinnen, um nicht nur die zwei Punkte Rückstand aufzuholen, sondern auch den direkten Vergleich zu drehen. Das Hinspiel verlor die HSG mit 20:25.

Noch ist laut Speckbacher aber nicht ganz sicher, dass die Partie zum geplanten Zeitpunkt am Sonntag ab 18 Uhr stattfindet. Sollte zeitgleich das Endspiel der Handball-EM mit deutscher Beteiligung stattfinden, sei eine Verlegung denkbar. Ansonsten kann der HSG-Trainer einmal mehr nahezu seine Bestbesetzung aufbieten. Nur Dennis Zinfert steht nicht zur Verfügung. 

Frauen-Bezirksliga 5 TuS Ickern - VfL Eintracht Hagen (Sonntag, 16.15 Uhr in der Sporthalle an der B 235, Castrop-Rauxel)

Für die Partie haben die Ickernerinnen noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen: Beim damals zuvor noch punktlosen Gegner in Hagen unterlag der TuS seinerzeit mit 21:24. „Das war wirklich eine der ärgerlichsten Niederlagen überhaupt“, erinnert sich der Ickerner Trainer Fabian Wolf.

Im Gegensatz zur Partie in Hagen, bei der Wolf nur acht Feldspielerinnen aufbieten konnte, ist der Kader des TuS diesmal komfortabel besetzt. Lediglich Nicole Nädler muss aufgrund von Knieproblemen mindestens zwei Wochen pausieren. Insgesamt blickt Wolf dem Rest der Saison, in dem noch sechs Spiele für den TuS auf dem Plan stehen, entspannt entgegen. „Unser Ziel, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, haben wir bereits erreicht“, sagt der Trainer des Aufsteigers.

 

 

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