HSG gibt erste Punkte ab - Die Ergebnisse

Handball

Im dritten Spiel in der Handball-Bezirksliga gab die HSG Rauxel-Schwerin die ersten Punkte ab. Sie verlor gegen die SG Suderwich mit 22:23. Am dritten Spieltag in der Bezirksliga Ruhrgebiet mussten die Handballerinnen des TuS Ickern ihre zweite Niederlage hinnehmen.

CASTROP-RAUXEL

, 24.09.2017, 21:12 Uhr / Lesedauer: 3 min
Michel Zimmer (am Ball) war mit sieben Treffern der beste Werfer der HSG Rauxel-Schwerin im Heimspiel gegen die SG Suderwich. Die knappe Heimniederlage seines Teams konnte er damit aber nicht verhindern.

Michel Zimmer (am Ball) war mit sieben Treffern der beste Werfer der HSG Rauxel-Schwerin im Heimspiel gegen die SG Suderwich. Die knappe Heimniederlage seines Teams konnte er damit aber nicht verhindern.

Handball, Bezirksliga Ruhr HSG Rauxel-Schwerin - SG Suderwich 22:23

In der heimischen Sporthalle des Adalbert-Stifter-Gymnasiums taten sich die HSG-Handballer am Sonntagabend von Beginn an schwer gegen den selbstbewusst aufspielenden Aufsteiger aus Suderwich. Fast acht Minuten dauerte es, ehe Rauxel-Schwerin erstmals zum Torerfolg kam: Michel Neuhaus traf zum 1:2.

Auch in der Folgezeit scheiterten die HSG-Angreifer immer wieder am stark reagierenden Maurits Müller im Tor der Gäste aus Recklinghausen. Da die Abwehr der Rauxeler zunehmend Probleme mit den starken Rückraum-Schützen des Gegners bekam, zeichnete sich zunächst eine deutliche Niederlage für die Mertmann-Sieben ab. Nach 25 Minuten lag die HSG mit 6:11 zurück, kam zwischenzeitlich noch einmal bis auf 9:11 heran, musste den Gegner dann aber wieder auf 12:17 davonziehen lassen.

Nach diesem Spielstand in der 40. Minute kam allerdings zunehmend Unruhe in das Spiel der Suderwicher. Die Zeitstrafen gegen die Gäste häuften sich, auch eine glatte Rote Karte und ein weiterer Feldverweis wegen der dritten Zwei Minuten-Strafe wurden gegen die Recklinghäuser verhängt. Die Rauxeler kämpften sich in dieser Phase zurück ins Spiel und fanden nun im Abschluss zu mehr Sicherheit.

Innerhalb von nur sechs Minuten stellten sie das Ergebnis von 12:17 auf 17:18. Als Lukas Steinhoff in der 54. Minute das 20:20 erzielte, lag der dritte Saisonsieg für die Gastgeber doch noch in der Luft. Einige Abspielfehler in den entscheidenden Momenten und die dritte Zeitstrafe gegen Steinhoff (57.), der somit die Rote Karte sah, brachten die HSG aber doch wieder ins Hintertreffen.

Niels Soumagne traf in der Schlussminute noch einmal zum 22:22-Ausgleich für die Gastgeber, doch Suderwich ging wenige Sekunden vor Schluss wieder in Führung. Michel Zimmer, mit sieben Treffern der beste HSG-Werfer an diesem Abend, hatte im Gegenzug noch eine Torchance, scheiterte mit der letzten Aktion des Spiels aber am Torhüter. 

DJK Saxonia Dortmund - TuS Ickern 24:32 (10:16)

Das Team der Ickerner Trainer Ralf Utech und Thorsten Fringes kam beim Gastspiel in der Sporthalle an der Haferfeldstraße in Dortmund-Brackel gut aus den Startlöchern und lag nach acht Minuten bereits mit 4:0 in Führung. Utech sagte hernach: „Wir haben zu Beginn genau so gespielt, wie wir uns das für die ganze Saison vorgenommen haben.“ Die Abwehr war hochkonzentriert. Und durch schnelle Gegenstöße fielen die Treffer. Utech rechnete hoch: „Das war etwa 80 Prozent.“ Auch zeigte Keeper Viktor Dicke viele starke Paraden.

Die Gastgeber aus Dortmund verkürzten ihren Rückstand in der Folgezeit bis auf einen Treffer (5:6), mussten die Ickerner danach aber wieder bis auf 11:5 davonziehen lassen. Ralf Utech meinte: „Saxonia wäre eigentlich zu so vielen Toren gekommen, wenn wir nicht plötzlich Fehler im Aufbauspiel gemacht hätten.“

Nachdem die Castrop-Rauxeler den komfortablen Sechs-Tore-Vorsprung mit in die Pause genommen hatten, ließen sie im zweiten Durchgang nichts mehr anbrennen. Tristan Pensky bekräftigte mit sieben Treffern seinen Status als einer der besten Werfer der Liga, und auch Marco Höfer und Hendrik Kupka (jeweils sechs Tore) trafen häufig für den TuS.

Fünf Minuten vor dem Spielende lag Ickern mit 31:19 mehr als deutlich in Führung, erst danach konnte Saxonia Dortmund seinen Rückstand noch leicht verkürzen. Utech meinte: „Ich habe die Schlussphase genutzt, wirklich allen Spielanteile zu geben.“

Frauen-Handball, Bezirksliga Saxonia Dortmund - TuS Ickern 27:24 (13:11)

Für Trainer Fabian Wolf, der ohnehin schon auf einige torgefährliche Spielerinnen wie Sandra Völker und Nicole Nädler verzichten mussten, gab es noch vor dem Anpfiff in der Sporthalle an der Haferfeldstraße in Dortmund-Brackel eine weitere Hiobsbotschaft: Auch Saskia Scheipers (Foto) musste kurzfristig wegen einer Erkrankung absagen. Somit stand dem TuS-Übungsleiter nur ein dezimierter Kader mit neun Feldspielerinnen zur Verfügung, der noch kleiner wurde, als Neele Diebke für die zweite Hälfte angeschlagen ausfiel.

Dennoch keimte im zweiten Durchgang noch einmal Hoffnung auf. Nachdem die Ickernerinnen über weite Strecken einer Führung von Saxonia hintergelaufen waren, gelang ihnen in der 40. Minute der Ausgleich zum 15:15. „Zu diesem Zeitpunkt wirkte es so, als ob das Spiel noch einmal kippen könnte“, berichtete Wolf, „wir haben uns in der Folgezeit aber wieder zu viele leichte Fehler erlaubt.“ So konnte der Aufsteiger aus Dortmund, der zuvor noch keinen Punkt geholt hatte, seinen Sieg doch über die Zeit bringen.

Wolf war mit der Leistung seines Teams ebenso wenig zufrieden wie mit der des Schiedsrichters. Aus Sicht des TuS-Trainers wurden für „Allerweltsfouls“ seiner Spielerinnen zu oft Zwei-Minuten-Strafen verhängt. „In der zweiten Halbzeit standen wir fast durchgehend in Unterzahl auf dem Spielfeld.“

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