HSG Rauxel-Schwerin braucht ein Erfolgserlebnis

Handball-Bezirksliga

Bei einem gemeinsamen Abendessen haben die Bezirksliga-Handballer der HSG Rauxel zu erörtern versucht, warum man nicht mehr die an die guten Leistungen der Vorbereitung anknüpfen kann. Am Sonntag, 5. November, erwartet der Trainer in Herne einen heißen Tanz.

RAUXEL

, 04.11.2017, 06:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Einsatz von Dennis Zinfert in Herne ist noch fraglich.

Der Einsatz von Dennis Zinfert in Herne ist noch fraglich. © Volker Engel

Für die HSG Rauxel-Schwerin geht es am Sonntag, 5. November, darum, nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wieder Punkte in der Handball-Bezirksliga Ruhrgebiet zu holen. Das Team von HSG-Trainer Randolf Mertmann (10.) läuft um 16 Uhr in der Sporthalle am Westring beim Drittletzten HC Westfalia Herne 2 auf.

Dass der Gegner nicht zu unterschätzen ist, musste am vorvergangenen Spieltag der Lokalrivale TuS Ickern erfahren, der bei der Westfalia-Reserve mit 23:28 verlor. Zuletzt unterlagen die Herner beim Spitzenreiter HTV Recklinghausen nur denkbar knapp mit 23:24.

Die Zielsetzung ist klar

„Ich erwarte in Herne einen heißen Tanz“, sagt Mertmann mit Blick auf die anstehende Partie. Allerdings sei die Zielsetzung für seine Mannschaft klar: „Wir müssen gewinnen. Je länger die Phase ohne Erfolgserlebnis andauert, umso schwieriger wird es für uns.“

Warum sein Team momentan nicht mehr an die guten Leistungen aus der Vorbereitung und den ersten Saisonwochen anknüpfen kann, hat Mertmann vergangene Woche bei einem gemeinsamen Abendessen zu erörtern versucht.

„Müssen einen halben Schritt mehr machen“

„Wir müssen wieder dahin kommen, dass jeder bereit ist, einen halben Schritt mehr zu machen – insbesondere auch für seinen ausgespielten Nebenmann“, fordert der Trainer. Beim Abschlusstraining am Freitag sollte dennoch der Spaß im Vordergrund stehen. „Ich hoffe, dass wir die positive Stimmung dann mit ins Spiel nehmen können.“

Personell kann Mertmann nicht aus dem Vollen schöpfen: Michel Zimmer und Michel Neuhaus fallen aus, der Einsatz von Dennis Zinfert ist fraglich. Matthias Kunze steht nur noch sporadisch zur Verfügung, da er berufsbedingt nicht mehr mit der Mannschaft trainieren kann.

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